Buchmesse Frankfurt bedauert Entscheidung der Vereinigung evangelischer Buchhändler und Verleger, aufgrund der Platzierung an der diesjährigen Buchmesse nicht teilzunehmen

In einer Erklärung des Messe heißt es: »Die optimale Aufplanung der über 170.000 Bruttoquadratmeter großen Veranstaltung orientiert sich immer an der Schnittmenge aus Kundenwünschen und technischen Möglichkeiten. Deshalb hatte das MesseManagement der Buchmesse mit der Alternativplatzierung der evangelischen Buchhändler und Verleger am Eingang der Halle 4.1 eine attraktive Lösung gefunden – eine von vielen Ausstellern bevorzugte Lage aufgrund der Nähe zum Torhaus und damit zur S-Bahn-Station. Gleichzeitig grenzt dieser Bereich an den Belletristik-Teil innerhalb der Halle 4.1 und dient als Durchgangshalle zur Halle 3.

Diese Standort-Qualitäten sehen die evangelischen Verlage nicht, im Gegenteil: Rund 50 Aussteller im Bereich Religion sagten ihre diesjährige Teilnahme aufgrund „unakzeptabler Platzierung“ ab. Ebenso wurde eine Einladung der Buchmesse Frankfurt an die Verbandsvorsitzenden von den Herren Seippel und Rossmüller abgelehnt. Bei einer Orts-Besichtigung sollten die Platzierung und die infrastrukturell zu erwartenden Besucherströme verglichen werden.

Helga Jansohn, seit 20 Jahren für die Aufplanung der Buchmesse verantwortlich: „Wir hofften, Herrn Seippel und Herrn Rossmüller sowie seine Verbandsmitglieder vor Ort von der Attraktivität der Platzierung überzeugen zu können. Die Realität ist oft überzeugender als ein Hallenplan. Leider können wir diesen Beweis nun nicht erbringen.“«

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