BookExpo America soll „Die Grenzen sprengen“ / Neuer Service: BEA Podcast

Das Motto der BookExpo America(BEA) 2007 lautet „Die Grenzen sprengen“ und dies ist auch Programm: Der Direktor der BEA, Lance Fensterman setzt auf Online Präsenz und Internationalisierung.

In den Vorbereitungen zur diesjährigen Buchmesse, die vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2007 in New York City stattfinden wird, sieht er einen übergreifenden Trend: „Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Begegnungen, gerade auch in Zeiten, wenn das Interesse von Buchmenschen so stark auf die Digitalisierung von Inhalten ausgerichtet ist.“ Deshalb werde auf die Optimierung des Networking besonders gezielt geachtet, so Fensterman. „Nationale Grenzen spielen eine immer geringere Rolle im Handel mit Büchern. Um heute wettbewerbsfähig zu bleiben und zu bestehen, müssen wir weniger die Branchengrenzen im Auge haben, sondern zusehen, wie wir unser Geschäft an ein Umfeld anpassen, in dem es immer weniger Beschränkungen und Grenzen gibt. Wir müssen über die eigenen vier Wände hinaus denken, und mehr als nur die drei Messetage, oder ein einzelnes Ziel oder die bereits bestehende Kundenbasis ins Auge fassen.“

Dies gilt auch für die BEA selbst, die ihr online Informationsangebot ausweitet:
Um die Kommunikation zwischen den Teilnehmern der BEA zu unterstützen, wird eine neue Networking, Vorbereitungs- und Planungsplattform eingerichtet. Unter dem Titel My BEA wird es allen Teilnehmern ermöglicht, schon vorab nach Sprechern, Teilnehmern und Themen zu durchsuchen wie auch die eigenen Interessen und Kontakt-Präferenzen entsprechend darzustellen.

Der BEA Podcast wird unter http://www.bookexpocast.com/ deutlich ausgeweitet werden, mit vorab Interviews mit teilnehmenden Autoren und Branchenvertretern.Diese Podcasts werden das ganze Jahr über verfügbar sein.

Insgesamt rechnen die Organisatoren der BookExpo mit einem Zuwachs an Fachbesuchern um 20 Prozent im Vergleich zur letzten BEA in New York 2005. „Wir erwarten uns einen großen Sprung nach vorne für 2007 und wollen damit zeigen, dass die BookExpo America tatsächlich keine Grenzen kennt“, schließt Lance Fensterman.

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