Berlin: Gelungene Buchpremiere mit Isabel Abedi

Die Schriftstellerin Isabel Abedi las heute Vormittag im Berliner Schlosspark Theater erstmals aus ihrem neuen Jugendroman Die längste Nacht (Arena), der am 15. März in den Handel kommt.

Isabel Abedi versteht es, Spannung aufzubauen

Isabel Abedi hat eine große Fangemeinde. Mit 500 Schülerinnen und Schülern war das Theater bis auf den letzten Platz besetzt. „Die Nachfrage der Schulen war so groß, dass wir den Saal zwei Mal hätten füllen können“, sagte Birgit Murke von der LiteraturInitiative Berlin (LIN), die die Veranstaltung organisiert hatte.

Die Buchpremiere war mehr als eine Lesung. Isabel Abedi verstand es, die Jugendlichen von Anfang an für ihre Geschichte um die 17-jährige Vita zu begeistern, die im Arbeitszimmer ihres Vaters, einem Hamburger Verleger, ein Manuskript entdeckt, das ihre Neugier weckt. Kurz darauf unternimmt sie mit ihren Freunden Trixie und Danila eine Reise quer durch Europa und stößt in Italien zufällig auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein kleines Dorf mit einer Klosterruine. Dort verliebt sie sich in Luca, dessen Familie eine merkwürdige Verbindung zu ihrer eigenen Familie zu haben scheint. Man hätte gerne noch mehr gehört.

Geschickt setzte Isabel Abedi Cliffhanger und machte so neugierig auf die Lektüre. Der Clou: Die Autorin trat in einen literarisch-musikalischen Dialog mit Sarah Schüddekopf am Saxophon und Ramon Lazzaroni am Cello, die mit ihrer Musik in die ganz besondere Stimmung des Buchs einführten. Und als die Protagonisten mit ihrem VW-Bus durch vernebelte italienische Felder fahren, waberte der Nebel auch über die Bühne.

Bereitwillig beantwortete Isabel Abedi die zahlreichen Fragen der Jugendlichen. Das Publikum erfuhr, dass Die längste Nacht ihr vierter Jugendroman ist, dass sie zahlreiche Bilder- und Kinderbücher veröffentlicht hat, und dass sie ihr erstes Buch bereits im Alter von acht Jahren schrieb: ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter.

Für Isabel Abedi war der Auftritt in mehrfacher Hinsicht eine Premiere, wie sie sagte. Sie hat nicht nur zum ersten Mal aus Die längste Nacht gelesen, sie hat das druckfrische Buch auch erstmals in die Hand nehmen können. „Außerdem bin ich zum ersten Mal im Schlosspark Theater und stehe zum ersten Mal in Begleitung dieser wunderbaren Band auf der Bühne“, sagte sie und dankte den Musikern für ihre Kreativität und das Herzblut, das sie in ihre Arrangements gesteckt haben. „Wir treten gerne auch an anderen Orten gemeinsam auf.“

Wer an einer Lesung interessiert ist, kann sich per E-Mail an den Verlag wenden: lesungen@arena-verlag.de.

ml

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