Skulptur und Literatur im Liebieghaus Frankfurt

Voltaire ohne Perücke, Marmorbüste
von Jean-Antoine Houdon, 1778

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Liebieghaus“ wird morgen die Ausstellung Jean-Antoine Houdon: Die sinnliche Skulptur eröffnet.

Als einer der faszinierendsten Künstler des 18. Jahrhundert begleitete Jean-Antoine Houdon (1741 bis 1828) die Zeit der Aufklärung und setzte die Gedanken von Voltaire, Denis Diderot und Benjamin Franklin in neue Formen um.

Für die Ausstellung wurden 40 Exponate aus dem Musée Fabre, Montpellier, The Metropolitan Museum of Art, New York, dem Musée du Louvre, Paris, den National Galleries of Scotland, Edinburgh und weiteren Museen sowie Privatsammlungen zusammengetragen, die nicht nur die Werke von Houdon zeigen, sondern sie auch in Beziehung zu anderen Künstlern seiner Zeit stellen.

Das umfangreiche Begleitprogramm zur Exposition, die bis zum 28. Februar 2010 zu sehen sein wird, enthält auch zwei literarische Salons. Jean-Antoine Houdon hat die größten Geister der Aufklärung porträtiert. Die Salons des 18. Jahrhundert prägten das gesellschaftliche Leben, hier wurde diskutiert, philosophiert, gelacht, geliebt, gehasst.
Am 13. Januar und am 17. Februar geht Eva-Maria Magel, FAZ, den Spuren der Aufklärer nach, erzählt aus ihrem Leben und stellt ihre Werke vor.

Zur Ausstellung ist ein 300-seitiger Katalog, herausgegeben von Maraike Bückling und Guilhem Scherf im Hirmer Verlag erschienen.

JF

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.