Georg Müller: Ein Münchner Verleger von 1903 bis 1917 / “Leider nur Kabinettausstellung”

“Sein Dämon war das Buch” : Das ist das Motto für eine Ausstellung, die ein Muss-Termin für uns alle ist: Am 6. November wird in der Münchner Stadtbibliothek die Ausstellung Georg Müller: Ein Münchner Verleger von 1903 bis 1917 eröffnet, die bis zum 27. Februar läuft. Dazu gibt es eine Vortragsreihe, die sich bis Februar hinzieht, in der die Arbeit dieses Verlegers (dessen Verlag später zu Langen Müller fusioniert wurde) beleuchtet wird. Unter anderem hält Dr. Andreas Meyer am 12. Februar den Vortrag: “Georg Müllers Marktstrategie”. Der Marken-Experte und Verlagsberater (VerlagsConsult, BUCHMARKTForum) erläutert, wie das “Georg Müller Buch” zur Marke wurde.

Ergänzend zu Ausstellung erscheint im Allitera Verlag (einem Print on Demand Verlag aus der buch&media GmbH von Dr. Wolfram Göbel), das Buch “Sein Dämon war das Buch”, herausgegeben von den Gestaltern der Ausstellung Eva von Freeden und Rainer Schmitz (Mitarbeit Jürgen Fischer).

Eva von Freeden: “Es macht riesigen Spaß, sich mit einem meiner Hausgötter zu beschäftigen – was hat dieser Verleger doch in nur 14 Jahren für einen Bücher-Kosmos von ca. 2000 Büchern geschaffen! Sein Drucker Hübel sagte : Müller sollte nur ein halbes Jahr keine neuen Bücher herausbringen, dann wäre er ein reicher Mann!!” Sie bedauert deswegen: “Leider können wir nur eine Kabínett -Ausstellung machen…”

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