256 Jahre Buchhandelstradition kamen bei Ullstein zusammen

Insgesamt 256 Jahre Buchhandelstradition trafen vom 29. bis zum 31. Mai in Berlin zusammen. Till und Sabine Herwig von der gleichnamigen Buchhandlung machten sich mit ihren FilialleiterInnen aus dem Schwäbischen auf nach Berlin, um sich mit Verlegerin Dr. Siv Bublitz und MitarbeiterInnen der Ullstein Buchverlage auszutauschen.

(vordere Reihe v.l.): Sabine Herwig (Herwig-Göppingen), Stephanie Martin (Ullstein Buchverlage), Nicole Deurer (Herwig-Heidenheim), Gabi Fischer (Herwig-Schwäbisch-Gmünd), Karin Ardelean (Herwig-Schwäbisch-Gmünd) – (hintere Reihe v.l.: Till Herwig (Herwig-Göppingen), Anne Gentes (Ullstein Buchverlage), Katharina Knaus (Herwig-Göppingen), Hannelore Schilder (Schlosser’sche Buchhandlung), Andreas Weiser (Herwig-Ulm), Christine Hieber (Herwig-Aalen)

Schon eingangs wurde klar: Man ist beiderseits stolz auf die Tradition und versteht sie als Auftrag, lebendig und innovativ die Herausforderungen der Gegenwart anzugehen. Im Zentrum des Treffens stand der Austausch: Wie arbeitet der Verlag, was tun die einzelnen Abteilungen dort für den Handel? Und umgekehrt: was braucht der Handel (und was nicht!)? Welche programmatischen und strategischen Überlegungen beschäftigen den Verlag? Und wie kann das unabhängige Sortiment, nach wie vor der wichtigste Absatzkanal für die Bücher der Ullstein Buchverlage, davon profitieren?

Das Ganze fand stilecht im wunderschönen, immerhin schon ehrwürdigen 166 Jahre alten Verlagshaus in Berlin Mitte statt – ein idealer Raum, um über Tradition und Innovation zu diskutieren.

Ein Fazit von Vertriebsleiterin Stephanie Martin: „Auch in Zeiten der Telefon- und Videokonferenzen lassen sich die direkte Begegnung und der offene Austausch – auch gerne kontrovers – einfach nicht ersetzen.“ Till Herwig stellt seinerseits fest: „Für uns im Handel ist es wichtig zu erfahren wie ein renommierter Verlag wie Ullstein die Marktsituation einschätzt, welche Entwicklungen dort gesehen werden und wie darauf reagiert wird. Verlage haben eher den Überblick, während wir als lokale Händler doch nur unseren kleinen Ausschnitt vor Ort wahrnehmen.“

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