An diesem Freitag im Literaturhaus in Darmstadt Thomas Lehr nimmt den Kranichsteiner Literaturpreis entgegen

Am Freitag, dem 16. November 2018, verleiht der Deutsche Literaturfonds  den Kranichsteiner Literaturpreis an den Autor Thomas Lehr. Die Preisverleihung findet im Literaturhaus in Darmstadt statt und beginnt um 19:00 Uhr. 

Der 1957 in Speyer geborene, heute in Berlin Lebende Autor erhält den mit 20 000 Euro dotierten Kranichsteiner Literaturpreis 2018. „Er schreibt sich“, so die Jury, „mit seinem Werk, vor allem mit dem zuletzt erschienenen Großroman Schlafende Sonne, wie kaum ein anderer deutscher Autor in die Fazilitäten der Moderne ein. Er bildet aus intellektuellen Abenteuern, philosophischen Beständen, naturwissenschaftlichen Kenntnissen und seinem besonderen Epochenverständnis ein überwältigendes sprachliches Kunstwerk, das den romantischen Traum vom Universalroman noch einmal aufnimmt. Im Patchwork aus privatem und aus öffentlichem Material führt Lehr eine Dreierkonstellation vor, die sich dem Spiel der Andeutungen, der literarischen Parallelführung, der Liebe und der Liebe zum Buch im Buch, der heiteren Freude und den schwirrenden Sinnen widmet. Wissenschaft und Literatur sollen erneut verschmolzen werden. Thomas Lehrs Bücher sind Herausforderungen an die Leser – wie alle Gebilde aus Welt und Sprache; sie beschenken den Lesemutigen mit dem Versprechen, dass diesem Buch eines klug ausgreifenden Erzählers zwei weitere Teile folgen werden.”

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch das New-York-Stipendium an Nina Bußmann, das London-Stipendium an Jens Wonneberger und der Kranichsteiner Literaturförderpreis vergeben.

Der Jury gehören an: Bettina Fischer, Wilfried F. Schoeller und Christine Wahl.
Über den Preisträger des Kranichsteiner Literaturförderpreises und den Preis der Schülerjury wird nach einer Wettbewerbslesung am 16. November um 11:30 Uhr in der Eleonorenschule, Darmstadt (Julius-Reiber-Straße 1) entschieden. Lesen werden Gianna Molinari, Leander Steinkopf und Karosh Taha. Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Preis der Schülerjury mit 1.000 Euro.

 

 


 

 

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