„Ein Leben ohne be.bra ist möglich, aber sinnlos“ Schwungvolles Fest zum 25-jährigen Jubiläum des Berliner be.bra – verlags

Gestern Abend hatten Verleger Ulrich Hopp und sein Team zu einem Fest anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihres be.bra verlags ins Palais der KulturBrauerei in Berlin – Prenzlauer Berg geladen. Das denkmalgeschützte Bauensemble, in dem auch der Verlag seinen Sitz hat, bot dazu eine schöne Kulisse.

Verlagsteam: Matthias Zimmermann, Ingrid Kirschey-Feix, Elisabeth Silberbach, Frank Milschewsky, Markus Jäger, Ulrich Hopp, Nele Robitzky, Robert Zagolla

Verlagsgründer Ulrich Hopp begrüßte Verwandte und Freunde, Weggefährten, Verleger- und Verbandskollegen, Autoren des Verlags und zahlreiche Buchhändler. Als er dann das gesamte Verlagsteam auf die Bühne bat, gab es im Publikum erstaunte Gesichter. Frank Milschewsky (bisher beim Berliner Verlag Jacoby & Stuart) werde ab 1. März die Vertriebsleitung übernehmen, kündigte Hopp an. Milschewsky ist kein Unbekannter im Verlag. Er hat dort vor 25 Jahren ein Praktikum absolviert. Als Praktikant hat auch be.bra-Geschäftsführer Robert Zagolla begonnen, der seit 16 Jahren im Verlag ist und durch den gestrigen Abend führte.

Immer wenn das Carmen Schroll – Vocal Jazz Ensemble eine Pause einlegte, gaben sich auf der Bühne Rednerinnen und Redner das Mikrofon in die Hand. So bekam das Publikum einen vielseitigen und kurzweiligen Einblick in die Arbeit des Verlags. Martina Tittel, Inhaberin der Nicolaischen Buchhandlung, gab nicht nur einen kleinen, humorvollen Beitrag in die Verlagsgeschichte, sie verlas auch ein Grußwort von Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins. Manfred Görtemaker, Professor an der Universität Potsdam und seit 18 Jahren be.bra-Autor, lobte die Unaufgeregtheit mit der der Verleger seine Projekte betreut. „Er ist niemand, der sich in den Vordergrund bringt“, lobte er. Knut Elstermann, ebenfalls langjähriger Autor, bescheinigte dem Verlag Gelassenheit und Wärme und bezeichnete ihn als „Heimatverlag im besten Sinne des Wortes“, denn er biete seinen Autoren eine Heimat. Er fühle sich gut aufgefangen, betonte auch Jörg Sundermeier, be.bra-Autor und Verleger des Verbrecher Verlags.

„Es geht zu wie bei einem schönen Familienfest“, sagte einer der Gäste. Und wirklich: alles stimmte an diesem herzlichen, gut gelaunten Abend. Es wurde viel geplaudert, später auch schwungvoll getanzt und immer wieder auf den Verlag angestoßen. Es muss eine glückliche und erfolgreiche Zukunft für be.bra geben, bei so vielen aufmunternden Worten und guten Wünschen. Die ehemaligen Buchhändler Margrit Starick und Gerd Gerlach brachten es frei nach Loriot so auf den Punkt: „Ein Leben ohne be.bra ist möglich, aber sinnlos.“

ml

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