Für ihr Buch "Willkommen im Tal der Tränen" (verlag die brotsuppe) Schweizer Literaturpreis an Noëmi Lerch verliehen

Noëmi Lerch (c) BAK /Younès Klouche

Im Rahmen der diesjährigen Verleihung der Schweizer Kulturpreise erhielt Noëmi Lerch heute morgen einen der Schweizer Literaturpreise 2020. Ausgezeichnet wurde ihr Buch Willkommen im Tal der Tränen, das im vergangenen Herbst im schweizerischen verlag die brotsuppe erschienen ist.

Über Willkommen im Tal der Tränen heißt im Zusammenhang mit der Preisverleihung auf der Website des Schweizer Bundesamtes für Kultur:

„Drei Männer und einen Hund, mehr braucht Noëmi Lerch nicht, um in knappsten Sätzen und Absätzen überaus plastische und subtil anrührende Bilder eines archaischen Arbeitslebens in den Alpen zu entwerfen. Der Effekt dieser extremen erzählerischen Ökonomie ist verblüffenderweise pures Kopfkino in harten, präzisen, nie kitschigen Bildern. Die Illustrationen des Künstlerinnenduos Walter Wolff, die auf jeder Buchseite ein Negativ des Textes erzeugen, tragen dazu bei, dass hier eines der schönsten Schweizer Bücher der Saison entstanden ist.“

Noëmi Lerch wurde 1987 in Baden geboren. Sie hat am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und an der Universität Lausanne studiert und war anschliessend als Redakteurin tätig. Seit 2014 arbeitet sie zusammen mit der Cellistin Sara Käser im Duo Käser & Lerch. 2016 erhielt sie den Terra-Nova Schillerpreis für Literatur. Sie arbeitet als Hirtin und Schriftstellerin. Sie lebt in Aquila (TI).

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