Der MA-Verlag wird in die Heyne-Einheit unter der verlegerischen Gesamtverantwortung von Tilo Eckardt eingegliedert Random House übernimmt Anaconda

Die Verlagsgruppe Random House erwirbt rückwirkend zum 1. Januar 2019 den Kölner Anaconda Verlag. Dies teilen die Münchner heute mit. Der Gründer und bisherige Geschäftsführer Hansjörg Kohl soll „den Verlag eigenständig weiterführen und unter dem Dach der Verlagsgruppe Random House weiterentwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung.

2004 in Köln gegründet, veröffentlicht der Anaconda Verlag jedes Jahr rund 100 Neuerscheinungen, darunter Klassiker der Weltliteratur, Märchen, populäre Sachbücher und Ratgeber sowie Postkartenbücher und Non-Books. Die 2005 gestartete Hardcover-Klassikerreihe „Klassiker zum kleinen Preis“ umfasst inzwischen über 200 Titel. Weitere Klassiker der Welt- sowie Kinder- und Jugendliteratur erscheinen in Leinen- oder Ledereinband.

Hansjörg Kohl

„Mit der Übernahme von Anaconda durch meinen Wunschpartner Random House können wir uns nun optimal programmatisch, logistisch und vertrieblich weiterentwickeln. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, erklärt Hansjörg Kohl. Innerhalb der Verlagsgruppe Random House wird der Anaconda Verlag programmatisch und ab 2020 auch vertrieblich in die Heyne-Einheit unter der verlegerischen Gesamtverantwortung von Tilo Eckardt eingegliedert. Bis Jahresende wird das lieferbare Programm wie bisher über die bekannten freien Handelsvertreter angeboten und über den VSB-Verlagsservice in Braunschweig ausgeliefert.

„Wir freuen uns, einen weiteren erfolgreichen Verlag in unserer Gruppe willkommen zu heißen, mit dem Anaconda Verlag ergänzen wir unser MA-Sortiment um Bassermann perfekt. Auf die Zusammenarbeit mit Hansjörg Kohl und seinem Team freuen wir uns sehr“, so Tilo Eckardt, Verleger der Heyne-Verlage und Mitglied der Geschäftsführung.

 

Kommentare (1)
  1. Vielleicht ergibt sich durch die Übernahme ja die Chance, dass Anaconda zukünftig ein besseres Papier verwendet. Die Kunden würden dafür sicher einen etwas höheren Preis akzeptieren. Die bisher verwendeten Papiere vergilben am oberen Buchschnitt derart schnell, dass ich solche Titel nicht mehr ans Lager nehme, sondern nur als Kundenbestellung annehme. Wenn schon offene Papiere, dann vielleicht mit schützendem Farbschnitt in der Art wie beim Kein & Aber Verlag. Schade, denn die Covergestaltung und die Titelauswahl bei Anaconda ist recht ordentlich.

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