Pilze suchen und Glück finden Prestel-Buchpremiere mit Moritz Schmid

Gestern Mittag stellte der Fotograf Moritz Schmid im Berliner Restaurant Panama sein neues Buch Into the Woods  vor, das in diesen Tagen im Prestel Verlag erschienen ist.

Sophia Rudolph und Moritz Schmid

Das Buch mit dem Untertitel „Pilze suchen und Glück finden“ feiert nicht nur das Sammeln und Zubereiten von Pilzen, es ist auch eine Hommage an den Wald. Er genieße es, seine freien Stunden im Wald zu verbringen, erzählte Schmid, dessen zweite Leidenschaft den Pilzen gilt: „Ich sammle Pilze seit ich denken kann.“ Und da er immer wieder gefragt werde, wie und wo er sammelt, habe er sich entschlossen ein Buch darüber zu schreiben. Dabei gehe es ihm um alles was mit dem Pilzesammeln im Wald verbunden ist. Entschleunigung, Glücklichsein, Ruhe. Sein reich bebildertes Buch sei wie ein Spaziergang mit einem guten Freund. „Es soll Lust darauf machen, in den Wald zu gehen und sich auf die Suche nach Pilzen zu begeben.

Into the Woods erhebe nicht den Anspruch ein Pilzbestimmungsbuch zu sein. Dennoch eigne sich der Bildband auch für Anfänger. „Es kommen auch Pilze vor, bei denen keine Verwechslungsgefahr besteht.“ Und für alle, die nach dem Waldspaziergang Lust bekommen, Pilze selbst zuzubereiten, enthält der Band Rezepte u.a. von Sophia Rudolph, der Chefköchin im Panama. Moritz Schmid will sich mit seinem Buch an eine neue Generation von Pilzesammlern wenden. In unserer digitalen Welt wachse auch bei jungen Leuten der Wunsch nach analogen Freiräumen, ist er überzeugt. Im Buch zitiert er Martin Suter: „Seine Anfälle von Depressionen waren seltener geworden, und wenn sie auftraten, behandelte er sie mit einer Überdosis Wald.“

ml

 

 

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