Ausblick auf das Herbstprogramm von Galiani Berlin Michael Kleeberg las aus „Der Idiot des 21. Jahrhunderts“

Vorab-Premiere gestern Abend in Berlin-Mitte. Der Verlag Galiani Berlin hatte zur Feier seines Herbstprogramms Buchhändler und Journalisten in seine Räumlichkeiten an der Chausseestraße eingeladen. Gast des Abends war der mehrfach ausgezeichnete Berliner Schriftsteller und Übersetzer Michael Kleeberg.

Die Vorab-Exemplare  seines ersten Buches bei Galiani Berlin Der Idiot des 21. Jahrhunderts waren frisch aus der Druckerei gekommen. Generell erfülle ihn das Herbstprogramm mit Stolz, betonte Verleger Wolfgang Hörner. Geradezu ins Schwärmen geriet er bei Michael Kleeberg. „In meinem ganzen Verlegerleben sind mir vielleicht zwei, drei Bücher begegnet, die literarisch so spannend sind“, sagte er. „Dieses Buch muss gefeiert werden.“

Wolfang Hörner (l.), Micahel Kleeberg und „Der Idiot des 21. Jahrhunderts“

Das Publikum erfuhr, dass Der Idiot des 21. Jahrhunderts zwölf Geschichten versammelt, die an Goethes West-Östlichen Divan und Nezamis Leila und Madschnun angelehnt sind. Hörner bescheinigte dem Buch einen „irrsinnigen Reichtum“. Obwohl Kleeberg viele Spiegelungen eingebaut habe, fügten sich die einzelnen Stücke zu einem Ganzen.

Michael Kleeberg erzählt von Menschen unterschiedlicher Herkunft und begibt sich zu den Wurzeln ihrer Kulturen. Sein Buch spielt in Deutschland, Iran und im Libanon. Es sei kein Buch, das fertige Antworten bietet, es sei vielmehr ein Buch der Suche, so Hörner „Es gibt Passagen, die lassen einem beim Lesen den Atem stocken.“

Viel Applaus bekam Michael Kleeberg für seine Lesung und beim anschließenden Empfang wurden bereits Kontakte geknüpft und mögliche Lesungstermine besprochen. Der Autor hat schon jetzt einen recht vollen Terminkalender. Wenn Der Idiot des 21. Jahrhunderts am 16. August in den Handel kommt, wird er landauf, landab auf Lesereise sein.

ml

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