Im Literaturhaus München wurden Wachstumsstrategien präsentiert Kindermedienkongress 2018: Are you a Fan?

Über 130 Teilnehmer verfolgten gebannt die Referate im Münchner Literaturhaus

 

In München im Literaturhaus hat gesternder jährliche Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien mit neun Referenten und rund 130 Teilnehmern begonnen. Vom esten Tag berichret Nicola Bardola;

Das Interesse an der Absicht der Veranstalter, Kindermedien neu zu denken, lässt nicht nach, im Gegenteil: So viele Teilnehmer wie dieses Jahr hatte der Kindermedienkongress noch nie. Ameet Verlag, Arena Verlag, ars Edition, Audible, Carlsen, Cornelsen, dtv, Ernst Klett Sprachen, Franckh-Kosmos Verlag, Frechverlag, Gruner + Jahr, Helmut Lingen Verlag, der Hörverlag, Piper, Random House, Ravensburger, Sailer Verlag, Schulverlag plus, Westermann Gruppe, Wort und Bild Verlag und auch die Verlagsgruppe Oetinger schickten ihre Mitarbeiter zum Kongress. Staunend lauschten die Buchmenschen beispielsweise dem Psychologen Christian Montag (Themen: Lesefähigkeit und Internetsucht) oder dem Youtuber Robin Blase zur Reichweite von Inhalten für Kinder.

Claudia Maus und Floroan Bott

Herausragend war das Referat Im Wettbewerb um Zeit und Aufmerksamkeit: Wie Marken auch im digitalen Zeitalter Relevanz behaltenvon Claudia Maus, Brand Director, Preschool, Girls, Masterbrand & Media bei Lego. Maus verdeutlichte, wie sich die Wahrnehmung der Welt der Kinder und Teenager von heute verändert und wie Lego darauf reagiert. Ohne Augmented Reality geht (fast) nichts mehr. In Legos Themenwelten ist das Buch ein Baustein von vielen. Das gilt auch für das neue Storytelling rund um Schleich-Figuren.

Florian Bott, Brand Communication Manager bei Schleich, schilderte den vor drei Jahren begonnenen Innovationsprozess. Schleich ist nicht mehr nur generisch unterwegs, sondern definiert und benennt seine Charaktere und Beschäftigungsbereiche. Bemerkenswert ist Schleichs Neuordnung der Regale im Handel: In der Mitte befinden sich Unisex-Figuren und Accessoires für die Kleinsten. Nach links wird das Angebot immer weiblicher und älter, nach rechts immer männlicher und älter: „Welcher Junge will schon neben einer Elfe gesehen werden?“, erklärte Bott den Lernprozess bei Schleich. Beeindruckend für die vielen Teilnehmer aus der Buchbranche ist die Dynamik der Firmen mit Nonbook-Content für Kinder: Dort werden die Reaktionszeiten auf den digitalen Wandel immer kürzer, manchmal vielleicht zu kurz: Lego bietet eine App für Kinder an, die speziell auf Amazons Alexa ausgerichtet ist und den Dialog der künstlichen Intelligenz mit Legos Zielgruppe fördern soll.

nb

 

Kindermedienkongress 2018 Claudia Maus Lego & Florian Bott Schleich.JPG

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