Auszeichnungen Lichtenberg-Medaille 2019 geht an Andrea Wulf

Andrea Wulf © Antonina Gern

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen vergibt ihre höchste Auszeichnung, die Lichtenberg-Medaille, in diesem Jahr an die Kultur- und Wissenschaftshistorikerin Andrea Wulf.

Nach mitreißend geschriebenen Büchern über englische und amerikanische Gartenbaukunst oder die weltweite Kooperation von Astronomen in den 1760er Jahren (Die Vermessung des Himmels) widmet sie sich in Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur dem abenteuerlichen Leben und dem wissenschaftlichen Werk Alexander von Humboldts (1769–1859). Die Göttinger Akademie, so ihr Präsident Prof. Dr. Andreas Gardt, würdige mit ihrer Auszeichnung eine Autorin, die den Zusammenhang von Ideen- und Naturgeschichte sowie die Internationalität der wissenschaftlichen Forschung im Zeitalter der Aufklärung höchst anschaulich mache – für ein globales, auch nichtakademisches Publikum.

Andrea Wulf wird die Medaille in der öffentlichen Sommersitzung der Akademie der Wissenschaften am Freitag, dem 28. Juni 2019, um 17.15 Uhr in der Aula der Universität Göttingen entgegennehmen und einen Vortrag über Alexander von Humboldt halten.

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