Aus Solidarität mit kleineren Verlagen soll ein vorfälliger Betrag in Höhe von insgesamt 5 Mio. Euro ausgezahlt werden Libri zieht Rechnungszahlungen vor

Libri will allen kleineren Verlagen – mit bis zu 200.000 Euro Libri-Jahresumsatz –  sofort alle Rechnungen vorfällig zum heutigen Stichtag – bezahlen, um Liquiditätsengpässe, die möglicherweise durch die Insolvenz von KNV/KNO entstanden sind, zu mildern. Insgesamt zahlt Libri einen vorfälligen Betrag in Höhe von 5 Mio. Euro aus.

Andreas Galensa

Andreas Galensa, der Leiter Einkauf bei Libri,  begründet diesen Schritt:„Es trifft jetzt vor allem die kleineren Verlage – die Verlage, die zum vielfältigen Titelangebot beitragen und den deutschen Buchmarkt einzigartig machen. Diese Einzigartigkeit möchte Libri wo immer möglich erhalten, indem wir Liquidität schaffen, wo sie jetzt ganz besonders gebraucht wird. Unser Anliegen ist, den Buchmarkt in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten. Wir wollen Solidarität zeigen“.

 

Kommentare (6)
  1. Für viele Verlage sicher in diesem Moment ein hilfreiches Angebot. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die Buch-Branche durch den KNV-Bankrott und den damit verbundenen Schuss vor den Bug gestärkt wird. Autoren, Verlage und Buchhändler im selben Boot. Unsere Chance ist es, für einmal eine Solidarität zu schaffen, die es bislang vielleicht so nicht gegeben hat.

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