Unruhe in Berlin über Stellenabbbau bei Springer Science+Business Media / Arbeitplätze werden sogar nach Indien verlagert

Wie wir gerade erfahren, solle bei Springer Science+Business Media in Berlin die Herstellungsabteilungen für Zeitschriften und Bücher geschlossen werden. Betroffen sind davon rund 20 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter wurden heute über die Pläne der Geschäftsleitung informiert. Bis voraussichtlich Jahresende 2004 werden die Herstellungsabteilungen in Berlin aufgelöst.

Das wieder verstehen die Mitarbeiter nicht: „Obwohl das Unternehmen sehr gute Gewinne erwirtschaftet, wird eine weitere Erhöhung der Umsatzrendite angestrebt“, sagt man uns.

Die bisherigen Aufgaben der Buch- und Zeitschriftenherstellung sollen teilweise ins Ausland verlagert werden. Ein großer Teil der herstellerischen Aufgaben wird zukünftig in Indien ausgeführt, und teilweise wird die Arbeit von Mitarbeitern des Verlages in Heidelberg und an andere Standorte übertragen.

Es scheint jetzt einzuteten, was manche bei der Übernahme der Gruppe durch die beiden Private-Equity-Firmen Cinven und Candover [mehr…] befürchtet hatten: Shareholder Value wird wichtiger als der Erhalt (einheimischer) Arbeitsplätze. (Es ist aber zur Zeit noch nicht klar, ob alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren).

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