Spiegel berichtet: Kirchs Springer-Anteil soll an die Börse

Leo Kirch bleibt der insolventen KirchMedia nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” wahrscheinlich als Berater verbunden. Es werde derzeit ein entsprechender Vertrag vorbereitet, bestätigte einer der beiden Geschäftsführer der KirchMedia, Hans-Joachim Ziems. Es existiere bereits “ein Arbeitspapier”, das wichtige Inhalte von Kirchs Beratungstätigkeit festlege. Im Umfeld des Medienkonzerns sei von mehreren Millionen Euro Honorar die Rede.
Die vier Hauptgläubigerbanken des Medienunternehmens wollen den 40-prozentigen Kirch-Anteil am Axel Springer Verlag nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” größtenteils an die Börse bringen. 35 Prozent sollten an die Börse gehen, heißt es demnach bei den beteiligten Banken. Die restlichen fünf Prozent solle Verlegerwitwe Friede Springer direkt bekommen. Dem Münchner Magazin “Focus” zufolge strebt der italienische Ministerpräsident und Medienunternehmer Silvio Berlusconi eine Mehrheit an der Senderfamilie ProSieben Sat.1 an.

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