Markus Dohle muss schlechte Nachrichten verkaufen: Random House verfehlt Umsatzziele

Markus Dohle

Im Interview mit dem Manager Magazin gibt der frisch gekührte Random House-Chef USA, Markus Dohle nun bekannt, dass die zu Bertelsmann gehörende größte Buchverlagsgruppe der Welt seine Umsatz- und Renditeziele im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich nicht erreichen wird.

Das US-Geschäft von Random House habe im ersten Halbjahr zwar das Vorjahresniveau erreicht, die internen Ziele aber um etwa 150 Millionen Dollar verfehlt, heißt es. Ein Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen, sagte Verlagschef Dohle im Gespräch mit manager magazin. „Der Plan war sicherlich sehr ambitioniert“, wird er zitiert. In den USA habe der Verlag „im ersten Halbjahr leider nicht so viele Titel weit oben in den Bestsellerlisten“ gehabt, „wie wir es uns gewünscht hätten“. Hinzu komme, so Dohle weiter, „dass wir die Marge in den USA nicht halten konnten. Dies ist nicht befriedigend“.

Zu personellen Fragen wollte sich Dohle nicht äußern. Weder zu der angeblichen 15-Millionen-Dollar-Abfindung für seinen Vorgänger Peter Olson (58) noch zu dem gespannten Verhältnis zu seinem Chief Operating Officer Edward Volini, der ausgerechnet zum Führungswechsel ein zweimonatiges Sabbatical angetreten und sich selbst Chancen auf den Posten des CEO ausgerechnet hatte.

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