Hartmut Ostrowski heute morgen im FAZ-Interview: Amazon zahlt für E-Books von Random-House das gleiche wie der Buchhändler

Hartmut Ostrowski

In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nimmt Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski Stellung zur wirtschaftlichen Situation von Bertelsmann.

Dabei äußert er sich auch zum E-Book-Geschäft. Auf die Frage nach dem einheitlichen Preis für E-Books bei Amazon von 9,99 Dollar und wie viel Random House dafür zahlt, sagte Ostrowski: „Random House bekommt genau den gleichen Preis, den auch die Buchhändler für die Druckausgabe bezahlen müssen. Wenn der Verkaufspreis für das E-Book trotzdem niedriger ist als das gedruckte Buch, geht das zu Lasten des Anbieters.“

Die Nachfrage: „Dann müssten Ihre Margen im Digitalvertrieb ja sogar höher sein, weil sie die Druckkosten sparen“, beantwortete Ostrwoski mit: „Nein, die Marge ist genauso hoch, weil wir noch keine vergleichbar großen Mengen haben. Wir verkaufen erst knapp 3 Prozent der Bücher digital. Außerdem sind auch Erstellung und Vertrieb eines E-Books teuer. Sie müssen erheblich in die technische Infrastruktur investieren.“

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