Zwischenbuchhandel KNV Zeitfracht liefert künftig auch über DPD aus

KNV Zeitfracht hat eine strategische Partnerschaft mit dem Paketdienst DPD abgeschlossen. Künftig beliefert DPD Kunden der KNV Zeitfracht mit Buch- und Medienprodukten. Dies bedeute aber nach Auskunft des Unternehmens kein Ende des Bücherwagen-Dienstes, denn das Angebot erstrecke sich „auf Lieferungen aus den e-commerce Dienstleistungen der KNV Zeitfracht an Privatpersonen sowie Lieferungen an Kunden, die auch bisher nicht über den Bücherwagendienst, sondern über KEP-Dienstleister (Kurier-, Express- und Paketdienste) oder Speditionen beliefert werden. Diese können nun ab sofort das DPD-Angebot nutzen und von den Vorteilen profitieren.“

Jasmin Schröter, Gesellschafterin der Zeitfracht Gruppe: „Mit der Kooperation beschreiten wir in der Buchlogistik neue Wege. Wir knüpfen mit diesem innovativen Ansatz an die Firmentradition an.“ Jasmin Schröter, die Nichte des Firmengründers Horst Walter Schröter, der 1976 den ersten deutschen privaten Paketdienst DPD mit begründet hatte, weiter: „Unseren KNV Zeitfracht Kunden können wir so auch einen weit reichenden Service wie das Tracking ihrer Lieferungen bieten. Sie können künftig genau verfolgen, wo sich Ihre Sendung befindet und wann sie genau geliefert wird.“

Eric Malitzke, Geschäftsführer von DPD Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem führenden Akteur in der deutschen Buchlogistik. Mit der Verknüpfung von B2B und B2C und einem hohen Anspruch an eine transparente und zuverlässige Zustellung ist KNV Zeitfracht ein Partner, der hervorragend zum Profil von DPD passt.“

 

 

 

Kommentare (3)
  1. Das wird ja toll! Da werden wir verfolgen können, daß unsere Sendungen nicht morgens zuverlässig um 8 Uhr in unseren Läden stehen sondern wahrscheinlich irgendwann im Laufe des Tages kommen. DAS soll eine Verbesserung sein? Für wen?

    Und wie viele Arbeitsplätze werden jetzt wieder eingespart?

    Bei der Gelegenheit: Irgendjemand in dieser Firma hat wohl auch den Begriff „Barsortiment“ neu definiert: „Bar“: Verkürzung der Zahlungsziele. „Sortiment“: wird verkleinert, sichtbar an der häufig auftauchenden Meldenummer 15 (fehlt am Lager).

  2. Es wird alles beständig schlechter. Bei der Lieferung mit DHL konnte ich die Reziexemplare bei der Post abgeben, nun wird mindestens 90% zurückgehen.
    Ich kann schließlich nicht den ganzen Tag warten, dass irgendwann mal DPD vorbeikommt.

  3. Au ja, gerade Privatpersonen werden hocherfreut sein über diese Neuerung, werden jene bei uns hier gar nicht erst angefahren. Sie sollten, aber sie werden nicht, stattdessen darf man als Privatier seine Brocken grundsätzlich und mit Verzögerung von 1-2 Tagen beim Paketshop abholen. Ich kann es ja in gewissem Sinne verstehen, der Kurier ist schon mit den Geschäftsleuten hoffnungslos überlastet, ein Systemfehler also, aber auch als Privatmensch hat man Anderes zu tun, als die Arbeit zu tun, für die man eigentlich bezahlt hatte.

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