Aus der Werkstatt der Verlage (XXXIII) Jan Weitendorf von Hacht: „Insgesamt: es wird nicht leichter…“

Die Verleger-Blicke in den Editorials der Herbstvorschauen auf ihre jeweiligen neuen Programme und auf die Branche derzeit wollen wir in loser Folge mit Ihnen teilen. Hier heute ein Brief zur Vorschau von Atrium-Verleger Jan Weitendorf von Hacht:

Jan Weitendorf von Hacht: „Während Corona mussten wir bei unseren großen Abnehmern wieder bei den Konditionen Zugeständnisse machen, was bei uns dazu führt, dass Zahlungen immer später eingehen – eine nicht mehr hinnehmbare Situation, da wir keine Konditionenanpassungen bei unseren Lieferanten erwarten können“

Dieses Jahr hat alle Beteiligten im Buchhandel vor enorme Herausforderungen gestellt.

Anfang dieses Jahres hatten wir gedacht, dass es nicht wieder so schlimm kommen könnte, wie 2019 – erst die KNO/KNV-Insolvenz und dann wurden wir auch noch gehackt und alle Server verschlüsselt – was konnte da schon schief gehen in 2020?

COVID-19 ist vom Namen her falsch verankert – es traf uns alle im ersten Halbjahr 2020 – ein Halbjahr, das sowieso im Januar schwach gestartet war.

Im Rückblick sind wir froh, dass es relativ glimpflich verlaufen ist und der Lockdown “nur” so kurz notwendig war. Die Pandemie wird uns weiter begleiten und ich hoffe, dass die Vernunft, bei aller wieder gewonnenen Freiheit, was die Öffnungen der Geschäfte betrifft, und ebenso die Reisefreiheiten und Freizeitmöglichkeiten, an erster Stelle stehen bleibt.

Durch Klick auf Abbildung zum Blättern in der Vorschau

Wir sind dem Handel unendlich dankbar, dass vor allem die kleinen Buchhandlungen so erfindungsreich waren und unsere Bücher weiter verkauft haben. Wir hatten mit Zuwächsen geplant und können Ende Juli vermelden, dass wir uns wieder auf Planniveau befinden. Unsere neuen Kalender bei Arche wurden extrem gut angenommen, so wie auch die neuen Buchprogramme der Imprints Atrium, Arche, WooW, Arctis und von Hacht – auch die Vorbestellzahlen der Herbsttitel machen und Mut.  Wir sind finanziell angeschlagen, weil wir während Corona bei unseren großen Abnehmern wieder bei den Konditionen Zugeständnisse machen mussten, was bei uns dazu führt, dass Zahlungen immer später eingehen – eine nicht mehr hinnehmbare Situation, da wir keine Konditionenanpassungen bei unseren Lieferanten erwarten können – dafür sind wir zu klein.

Insgesamt: es wird nicht leichter…

Jan Weitendorf von Hacht

Bisher brachten wir die Editorials von

Christoph Links

Lucien Leitess,

Daniel Kampa, 

Lothar Schirmer,

Christian Strasser

Sebastian Guggolz

Gerhard Steidl,

Joachim von Zepelin und Christian Ruzicska,

Constanze Neumann,

Gregory C. Zäch,

Dr. Stephanie Mair-Huydts und Steffen Rübke

Heike Schmidtke und Kilian Kissling,

Katharina Eleonore Meyer,

Peter Haag

Jochen Jung

Klaus Kehrer,

Jörg Sundermeier

Julia Eisele,

Armin Gmeiner

Christian Rotta

Ulrich Hopp,

Hejo Emons,

André Gstettenhofer,

Simone und Julia Graff

Monika Osberghaus

Susanne Schüssler

Günther Butkus

Alfred Klemm 

Voland & Quist

Laura Jacobi

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