Erfolgreiches Verbandsjahr Gute Stimmung bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbands Berlin-Brandenburg

Kilian Kissling

Gestern fand im Berliner Literaturhaus die Jahreshauptversammlung des Börsenvereins Landesverband Berlin-Brandenburg statt. Kilian Kissling (Foto),  der 1. Vorsitzende, freute sich über ein volles Haus und ein erfolgreiches Verbandsjahr, das mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurde.

Kooperation und Solidarität nannte Kissling als Schlüsselworte der Verbandsarbeit. Um die Mitglieder noch stärker zu vernetzen, erfinde der Verband immer wieder neue Formate. So gebe es jetzt eine Gesprächsrunde für Wissenschafts- und Fachverlage, Treffen unabhängiger Verlage und einen Austausch inhabergeführter Buchhandlungen. Auch dem Nachwuchs macht der Verband vielfältige Angebote. Eines der vielen Highlights des vergangenen Jahres war die Einführung des Berliner Verlagspreises, für den der Landesverband das Projektmanagement übernimmt. Für 2019 ist er nun zum zweiten Mal ausgeschrieben. Verlage mit Sitz in Berlin können sich ab sofort bewerben. Zum Abschluss der Hauptversammlung informierte Christian Sprang, Justitiar des Börsenvereins, noch über den aktuellen Stand zur KNV-Insolvenz. Neuigkeiten konnte er freilich noch nicht verkünden.

Kilian Kissling, Karin Schmidt-Friderichs, Stefan Könemann

Vor Beginn der Hauptversammlung hatten sich die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs und der Geschäftsführer des Barsortiments Könemann, Stefan Könemann, im Gespräch mit Kilian Kissling als Kandidaten für das Amt der Vorsteherin bzw. des Vorstehers des Börsenvereins vorgestellt. Zum Dank überreichten ihnen Johanna Hahn und Detlef Bluhm, die Geschäftsführer des Berliner Landesverbands einen „Verbandskasten“.

Ein Verbandskasten für die Kandidaten

Für lebendige Gespräche in der Pause sorgte das Konzept, das Thomas Böhm rund um den Gastlandauftritt Norwegens auf der Frankfurter Buchmesse entwickelt hat, und gestern Nachmittag vorstellte. „Norwegen ist das erste Gastand, das die Zusammenarbeit mit dem Buchhandel in den Mittelpunkt stellt“, sagte Böhm, der die Aktionen für den Buchhandel koordiniert und viele schöne Anregungen und Ideen im Gepäck hatte. Gebündelt sind die Angebote auf der Website www.norwegen2019.de. Einen kleinen Einblick in die Kultur, Geschichte und Literatur des Landes gab der norwegische Autor Knut Hoem.  Sein Buch Oslo & Bergen ist im Insel Verlag erschienen.

Thomas Böhm

Im Rahmen der Hauptversammlung stellte der Verleger Andreas Rostek seine Initiative „Denk mal an Polen“ vor. Seine edition.fotoTAPETA mit Schwerpunkt Osteuropa will damit an den Beginn des deutschen Überfalls auf Polen erinnern, der sich am 1. September zum 80. Mal jährt. An möglichst vielen Orten der Stadt sollen am Samstag, 31. August Lesungen mit polnischen und deutschen Autorinnen und Autoren stattfinden. Das Literaturhaus und die deutsch-polnische Buchhandlung buch I bund sind bereits im Boot. Wer sich beteiligen möchte, kann sich an Andreas Rostek wenden (0171-9679913, rostek@edition-fototapeta.eu).

ml

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