Ein Bilderbuch zeigt den friedlichen Weg zur Überwindung von Grenzen Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2017 geht an „Hier kommt keiner durch!“

Die portugiesische Autorin Isabel Minhós Martins und der Illustrator Bernardo P. Carvalho erhalten für ihr bei Klett Kinderbuch erschienenes Bilderbuch Hier kommt keiner durch! den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2017. Die Auszeichnung der nordrhein-westfälischen Landesregierung wird am 5. Oktober in Aachen durch die Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in Anwesenheit der Autorin verliehen.

Das farbenfrohe, in wildem Strich gezeichnete Buch für Kinder ab vier erzählt die Geschichte eines Generals, der den unsinnigen Befehl erhalten hat, eine Grenze zu bewachen. Als immer mehr Filzstiftfiguren auf die andere Seite wollen, widersetzt er sich der Anweisung und lässt die bunten Individuen unter großem Jubel passieren.

Das Preisbuch zeige mit Blick auf das weltpolitische Geschehen den friedlichen Weg zur Überwindung von Grenzen, begründet die Ministerin die Entscheidung, das portugiesische Autoren-Illustratoren-Duo mit dem 34. Heinemann-Preis zu bedenken.

Seit 1983 werden mit dem mit 7.500 Euro dotierten Preis Urheber von Kinder- und Jugendbüchern gewürdigt, „die in ihren Büchern Fragen von Toleranz, Mut und Zivilcourage aufwerfen“. Er erinnert an den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Gustav W. Heinemann, der der Friedensforschung und -erziehung besondere Impulse gab.

Hier kommt keiner durch! ist für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, der am 13. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

 

 

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