"Gegen das Vergessen deutscher Geschichte" Gustav-Heinemann-Friedenspreis an Judith Burger verliehen

Judith Burger wurde am vergangenen Dienstag im Bonner Haus der Geschichte mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für ihren Kinderroman Gertrude grenzenlos (Gerstenberg) ausgezeichnet. Musikalisch begleitete Stephan Krawczyk die Veranstaltung. In ihrer Laudatio sagte Isabell Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: „30 Jahre nach dem Fall der Mauer schreibt Judith Burger mit ihrem Buch auch gegen das Vergessen deutscher Geschichte an. Sie zeigt, was es bedeutet, in einem System mit staatlichen Repressalien leben zu müssen und wie zwei miteinander befreundete junge Mädchen sich tapfer dagegenstellen.“

Preisübergabe in Bonn: (v.l.) Stefan Krawczyk, Judith Burger, Isabell Pfeiffer-Poensgen, Prof. Dr. Harald Biermann © Daniela Filthaut

Prof. Dr. Harald Biermann, Direktor Kommunikation und Stellvertreter des Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte, begrüßte die Gäste. Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis wird jährlich von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen verliehen.

 

 

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