Auszeichnungen Franz-Hessel-Preis für Ulrich Peltzer und Michaël Ferrier

 

Die beiden Preisträger des mit jeweils 10.000 Euro dotierten Franz-Hessel-Preises 2016 sind Ulrich Peltzer aus Deutschland und Michaël Ferrier aus Frankreich. Ulrich Petzer wird für Das bessere Leben (S. Fischer Verlag, 2015) ausgezeichnet, Michaël Ferrier für Mémoires d’outre-mer (Gallimard, 2015). Die Preisverleihung findet am 9. Februar in Paris statt.

Finalistinnen und Finalisten neben den Preisträgern waren: Ursula Ackrill mit Zeiden, im Januar (Klaus Wagenbach Verlag, 2015) und Mathieu Riboulet mit Entre les deux il n’y a rien (Verdier, 2015).

Mit dem Franz-Hessel-Preis werden jedes Jahr eine deutsch- und eine französischsprachige Autorin oder ein Autor ausgezeichnet, die im Nachbarland noch nicht bekannt sind und deren Werke weitestgehend noch nicht übersetzt wurden. Der Preis trägt dazu bei, herausragende Literatur über die Grenzen hinweg bekannt zu machen und regt den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich an. Namensgeber ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk (Pariser Romanze, Spazieren in Berlin) ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war. Der Preis ist mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem die Möglichkeit zu einer Schriftstellerresidenz im Schloss Genshagen.

Die Stiftung Genshagen (D) und die Villa Gillet (FR) vergeben diesen Preis gemeinsam. Er wurde in Deutschland von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und in Frankreich vom Ministère de la Culture et de la Communication initiiert und wird von diesen finanziert.

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