Auszeichnungen Franz-Hessel-Preis für Christine Wunnicke und Philippe Forest / Preisverleihung in Frankfurt

Der deutsch-französische Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur geht in diesem Jahr an Christine Wunnicke für Der Fuchs und Dr. Shimamura (Berenberg Verlag) und Philippe Forest für Crue (Gallimard). Die Auszeichnung ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die französische Ministerin für Kultur, Françoise Nyssen, übergeben den Preis am 11. Oktober im Ehrengast-Pavillon Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Preisträgern statt, moderiert von Thorsten Dönges (Literarisches Colloquium Berlin).

Mit dem Franz-Hessel-Preis werden jedes Jahr eine deutsch- und eine französischsprachige Autorin oder ein Autor ausgezeichnet, die im Nachbarland noch nicht bekannt sind und deren Werke weitestgehend noch nicht übersetzt wurden. Der Preis trägt dazu bei, herausragende Literatur über die Grenzen hinweg bekannt zu machen und regt den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich an. Namensgeber ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem die Möglichkeit zu einer Schriftstellerresidenz im Schloss Genshagen.

Die Stiftung Genshagen (D) und die Villa Gillet (F) vergeben den Preis gemeinsam. Er wurde in Deutschland von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und in Frankreich vom Ministère de la Culture initiiert und wird von ihnen finanziert.

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