Veranstaltungen Frankfurter Buchmesse: Viel Holz im transparenten, hellen Pavillon

Gewerkelt wurde noch an vielen Ecken heute Mittag im Ehrengast-Pavillon. Aber das Wichtigste war fertig. Überraschend groß und vielfältig sind die Bereiche für das junge Publikum, von der Mal-Ecke bis zu Virtuell Reality Brillen gibt es jede Menge Überraschungen und viel zu entdecken.

Ruedi Baur, der den Bibliothekspavillon für die französische Sprache zusammen mit der École supérieure d’art et de design Saint Étienne konzipierte, will darin die große Vielfalt französischsprachiger Kreativität zeigen. Grundidee, erklärte Paul de Sinety, Leiter von Francfort en français, sei das Bücherregal – aus diesem bauten sich die einzelnen Komplexe auf.

Trotz zweier Bühnen mit viel Raum gibt es auch Plätze, auf denen man sich zurückziehen kann. Die Hologramm-Kabine beispielsweise – wenn sie denn frei ist, berührt man mit einem Buch aus dem Regal den riesigen Touchscreen und bekommt von einem Hologramm etwas erzählt. Spannend.

Informativ ist die Ausstellung über die Entwicklung der französischen Verlage. Eine Brücke zum Ursprung des gedruckten Buches schlägt die funktionierende Gutenberg-Presse. Tausendundeine Übersetzungen stehen in den Regalen, man kann sich spielerisch zwischen den Sprachen bewegen, es gibt ein ABC der Illustratoren, einen Comic-Bereich und natürlich auch eine Bar auf dem großen Areal im Forum. Und es gibt ein buntes Programm, auf das schon Schilder vor dem Pavillon hinweisen.

JF

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