Frankfurter Buchmesse: Katalog der unabhängigen Verlage vorgestellt

Heute Mittag wurde auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage der zwölfte Katalog Es geht um das Buch vorgestellt. Gemeinsam präsentierte der Vorstand der im Jahr 2000 gegründeten Kurt Wolff StiftungLeif Greinus, Britta Jürgs und Jörg Sundermeier – das 80-seitige Heft.

Vorher verwies Britta Jürgs auf Probleme, die gerade die Arbeit der unabhängigen Verlage erschweren: „Wir brauchen eine verlässliche Lösung mit der VG Wort. Und wir fordern eine dotierte Anerkennung unserer Tätigkeit.“

Jörg Sundermeier ergänzte: „107 Vertreter von Buchhandlungen strahlen bei der Vergabe des Buchhandlungspreises. So etwas wünschen wir uns auch. Wir fühlen uns von der Politik kalt übergossen. Da ist die Bundesregierung gefragt.“

Der Katalog, in diesem Jahr in kräftigem Rot-Orange, ist für alle Buchhandlungen erhältlich, wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert und von den Barsortimenten KNV und Libri sowie den Verlagsauslieferungen Prolit, sova und GVA vertrieben.

65 unabhängige Verlage, die Mitglieder der Kurt Wolff Stiftung, präsentieren auf den Seiten ihre besonderen Bücher.

Jörg Sundermeier verwies zudem auf fünf Doppelseiten: „Es ist eine Hommage an den März Verlag, den es leider nicht mehr gibt.“ Auf der Rückseite des Kataloges 2017/18 stehen die Worte der März-Verleger Barbara Kalender und Jörg Schröder: „Wir leben vom Mythos und nicht von der Stückzahl.“

Als Beilage enthält der Katalog die Übersicht Swiss Independent Publishers.

JF

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