Dotiert mit 25.000 Euro Die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik steht

Der Verein Philosophicum Lech hat heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik 2020 bekanntgegeben. Nominiert sind folgende Titel:

  • Susanne Boshammer: Die zweite Chance: Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten, Rowohlt Verlag
  • Michael Hampe: Die Wildnis. Die Seele. Das Nichts. Über das wirkliche Leben, Carl Hanser Verlag
  • Geert Keil: Wenn ich mich nicht irre. Ein Versuch über die menschliche Fehlbarkeit, Reclam Verlag
  • Robert Pfaller: Die blitzenden Waffen. Über die Macht der Form, Fischer Verlag
  • Ulf Poschardt: Mündig, Klett-Cotta-Verlag
  • Roberto Simanowski: Das Dilemma der künstlichen Intelligenz, Passagen Verlag

Die Verkündung der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt Mitte September, die feierliche Preisverleihung im Rahmen des 24. Philosophicum Lech am 25. September.

Der Jury unter dem Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt) gehören in diesem Jahr die Philosophin Barbara Bleisch (CH), der Schriftsteller und ehemalige Verleger Michael Krüger (D) und der Autor und Journalist Thomas Vašek (A) an.

Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2020 zum zwölften Mal vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. „Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt“, erläutert Konrad Paul Liessmann, auch wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises. Zu den bisherigen Preisträgern zählen u.a. Franz Schuh, Kurt Flasch, Herbert Schnädelbach und Peter Bieri.

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