21. poesiefestival berlin vom 5. bis zum 11. Juni Die Festivalseite poesiefestival.org ist jetzt online

Am 5. Juni beginnt die  21. Ausgabe des poesiefestival berlin. Es findet zum ersten Mal in seiner Geschichte online statt, wie der Veranstalter, das Haus für Poesie, mitteilt.

Mit den Poets‘ Home (bisher: Poets‘ Corners) startet bereits heute der Countdown wie jedes Jahr in den Berliner Bezirken. Und doch ist alles anders. Statt an öffentlichen Orten kann das Publikum jeden Tag jeweils um 18 Uhr Dichterinnen und Dichter online in ihrem Lebensumfeld treffen. 32 in Berlin lebende LyrikerInnen und PerformerInnen stellen sich in Kurzvideos vor und überziehen die Bildschirme mit Gedichten. Auf der Festivalseite poesiefestival.org kann ab sofort das gesamte Auftakt- und Festival-Programm abgerufen werden.

150 KünstlerInnen aus der ganzen Welt hätten mit Audio- und Videoaufzeichnungen, Performances und Musik, mit künstlerischen Inszenierungen ihren vier Wänden und ihrem Lebensumfeld sowie mit viel technischer Geduld ein beeindruckendes Programm gestaltet, heißt es in der Pressemitteilung. Bis zur letzten Minute würden die einzelnen Teile in Berlin zusammengefügt, untertitelt, und zu Sendungen verwandelt, die sich durch ihre Intimität, Improvisation und Visualität von allen vorhergehenden Ausgaben des Festivals unterscheiden. Alle Live-Streams werden auf der Festivalseite übertragen und sind danach in der Mediathek abrufbar.

Überdies gibt es zeitunabhängige Formate in der Mediathek zu entdecken: Auf dem Lyrikmarkt stellen sich über 30 Lyrik verlegende Verlage und Zeitschriften mit ihren aktuellen Publikationen im Video oder in Textform vor. Übers Festival verteilt werden mehrere Poesiegespräche veröffentlicht und die Poetische Bildung hat sowohl öffentliche Tutorials als auch anmeldepflichtige, nicht-öffentliche Workshops im Angebot. Die Nachwuchs-DichterInnen der jährlichen Talentschmieden young und open poems lesen ihre Texte bzw. publizieren eine Anthologie.

Das poesiefestival berlin findet seit 2000 statt und zählt jedes Jahr bis zu 13.000 Besucher.

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