"So viele Bewerbungen wie nie zuvor": Rund 700 Einreichungen / 48 nominierte Projekte und Personen für Engagement in der Leseförderung Deutscher Lesepreis 2019: Das ist die Shortlist

48 Projekte und Personen in fünf Kategorien umfasst die Shortlist des Deutschen Lesepreises 2019. Ausgewählt wurden sie aus rund 700 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet – mehr als dreimal so viele wie im Vorjahr. Zusätzlich verleiht die Commerzbank-Stiftung den Sonderpreis für prominentes Engagement an eine Person des öffentlichen Lebens. Die Preisträger werden am 6. November im Berliner Humboldt Carré offiziell gekürt. Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Deutsche Lesepreis ist eine gemeinsame Initiative von Stiftung Lesen und Commerzbank-Stiftung und wird seit 2013 für vorbildhaftes Engagement in der Leseförderung verliehen. Unterstützt werden die Initiatoren von FRÖBEL e.V., der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, der Arnulf Betzold GmbH, der Fachgemeinschaft buch.netz im Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V., der MELO Group GmbH & Co. KG und der Stiftung Kinder fördern – Zukunft stiften. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters.

Die Nominierten sind:

Herausragendes individuelles Engagement
(Gestiftet von der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur)

Gabriele Aichele | Lesekreis „Die Buchfinken“ (Stuttgart)

Nicole Christiansen | Reading Teens (Hamburg)

Annegret Eddahbi | Harry Potter-Projekttag (Spaichingen)

Andrea Hildenbrand | Leseförderung an der Schillerschule Bissingen (Bietigheim-Bissingen)

Katrin Hoffmann | Festival Buch & Bühne, Bücherwurm im Museumshaus und Stralsunder Büchertürme (Stralsund)

Jasmin Kurz | Auf- und Anbau der Schülerbücherei (Süßen)

Mirai Mens | Buchblog Lass mal lesen! und Instagram-Kanal @lesehexemimi (Berlin)

Birgit Tenspolde | Wir lernen was – mit Lesespaß! (Speyer)

Ingrid Tödtmann & Faraj Younan | Leseabenteuer mit Ingrid und Faraj (Hilden)

Heike Walther | Auf der Suche nach dem kleinen Gespenst (Sprendlingen)

Herausragendes kommunales Engagement
(Gestiftet von der Fachgemeinschaft buch.netz im Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V.)

ax-o e.V. | Coole Geschichten – junge männliche Flüchtlinge werden Vorleser! (Aachen)

Bürgernetzwerk Bildung „Berliner Lesepaten“

Fachdienst Sprachförderung im Stadtjugendamt Erlangen | Mobiler Fachdienst Sprachförderung

Göttinger Literaturherbst | Weltliteratur für ALLE: Lesungen in Einfacher Sprache

Seiteneinsteiger e.V. (Hamburg)

Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg | Anstoß – Ein Buch für jeden Schulanfänger

Stadtbibliothek Gütersloh, Team Schulbibliotheken | Schulmediotheken

Stadtbibliothek Straubing | Neue Wege zum Lesen

Stadtbücherei Laichingen | Buch und Besuch

Stadtverwaltung Oberhausen / Jugendförderung | Förderung von Schüler*innen mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten an Oberhausener Grundschulen

Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas
(Gestiftet von Fröbel e.V.)
Caritas-AufWind Kindergarten Meggen

Evangelische Kita Dünne (Bünde)

Evangelisches Kinder- und Familienzentrum Eiche (Ober-Ramstadt)

FABIDO FZ Stollenstraße (Dortmund)

Familienzentrum & Kindertagesstätte NEV (Köln)

Kinderhaus Sterntaler (Crimmitschau)

Kita Der Lustige Kater (Halle/Saale)

Kindertagesstätte Klettermax (Magdeburg)

St. Franziskus (Singen)

Städtisches Kita und Familienzentrum Killingstraße (Münster)

Herausragende Leseförderung an Schulen
(Gestiftet von der Arnulf Betzold GmbH)

Friedrich-Ebert-Schule (Mannheim)

Grundschule Am Weinberg (Neuruppin)

Janosch Grundschule (Troisdorf)

Karl-Foerster-Schule (Potsdam)

Paul-Gerhardt-Schule (Lübeck)

Uhland-Grundschule (Mannheim)

Wiehagenschule (Gelsenkirchen)

Dietrich-Bonhoeffer-Realschule (Neustadt an der Aisch)

Johann-Turmair-Realschule (Abensberg)

Sekundarschule Beckum

Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien
(Gestiftet von der MELO Group GmbH & Co. KG und der Stiftung Kinder fördern – Zukunft stiften)
Bibliothek Moers | Die VOR-Leser / Moerser-Jugendbuch-Jury

GGS Ferdinand-Lassalle-Straße | Wir nutzen den Book Creator (Wuppertal)

Grundschule Bad Münder | Podcast Literafrosch – Frau Lindgrens Büchermagazin

Gymnasium Essen-Werden | Profilklasse Literatur + Medien

Kita Villa Kunterbunt | Geschichtenwerkstatt (Wolfhagen)

LegaKids Stiftung | LegaKids.net/kids (München)

LiteraturInitiative Berlin | Digitales Kurzfilm-Projekt „Helden in meinem Kiez“

Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen | „Der Computer schaut beim Lesen zu“

Der Sonderpreis der Commerzbank-Stiftung

Die Commerzbank-Stiftung vergibt den „Sonderpreis für prominentes Engagement“ im Bereich der Leseförderung. Ausgezeichnet wird eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die durch ihre Popularität zeigt, was Lesen für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt bedeutet. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro geht an eine von der Preisträgerin oder dem Preisträger bestimmte Partnereinrichtung, die sich durch vorbildhaften Einsatz für die Leseförderung auszeichnet. Bewerbungen in dieser Kategorie sind nicht möglich. Die Auswahl treffen die beiden Initiatoren des Lesepreises gemeinsam mit Experten.

 

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Jedes Kind in Deutschland hat ein Recht auf Leseförderung! Um junge Familien, Kita- und Schulkinder für das Lesen zu begeistern, braucht es jedoch Projekte, die zu ihrem Alltag passen und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. Die Shortlist des Deutschen Lesepreises zeigt auch in diesem Jahr, dass es im ganzen Bundesgebiet herausragende Initiativen gibt. Ob digital oder analog, in der Stadt oder auf dem Land, für kleine oder große Kinder: Diese Leseförderprojekte sind erfinderisch, erprobt und erfolgreich. Meinen herzlichen Glückwunsch und großen Dank an alle Nominierten!“
Astrid Kießling-Taşkın, Vorständin der Commerzbank-Stiftung, betont: „Die große Anzahl an Bewerbungen zeigt, wie bekannt und bedeutend der Lesepreis mittlerweile ist. Das macht uns als Mitinitiatoren natürlich stolz. Es zeigt aber auch, welche Wirkung mit nachhaltiger Förderung erzielt werden kann. Und das ist wesentlich wichtiger. Das ist genau das, was wir erreichen möchten: einen werthaltigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft leisten.“

 

 

 

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