Auszeichnungen Der Schweizer Grand Prix Literatur 2020 geht an Sibylle Berg für ihr Gesamtwerk

Sibylle Berg (c) Katharina Lütscher

Die Eidgenössische Jury für Literatur würdigt Sibylle Berg als innovative, engagierte und bedeutende Stimme der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur. Für ihren neuesten Roman GRM – Brainfuck erhält sie den Schweizer Buchpreis 2019 und für ihr neuestes Theaterstück „Hass-Triptichon – Wege aus der Krise“ den österreichischen Nestroy-Preis Bestes Stück 2019.
Die Preisverleihung findet am 13. Februar 2020 in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt.

Die 1962 in Weimar geborene Sibylle Berg ist zunächst als Puppenspielerin tätig. 1984 zieht sie nach Westdeutschland. Sie studiert Ozeanographie und Politikwissenschaft in Hamburg und beginnt zu schreiben. 1996 zieht sie nach Zürich und veröffentlicht 1997 ihren ersten Roman. Als Autorin, Dramaturgin und Journalistin hat sie bisher 15 Romane sowie zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele verfasst.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt jedes Jahr die Schweizer Literaturpreise. Der Schweizer Grand Prix Literatur zeichnet das Gesamtwerk einer Autorin oder eines Autors aus.
Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten je 25 000 Franken und werden durch spezifische Förderungsmassnahmen unterstützt, die ihre Werke auf nationaler Ebene bekannt machen sollen. Insbesondere werden in der ganzen Schweiz Lesungen organisiert, die es den Autorinnen und Autoren ermöglichen, ihr Publikum über die Sprachgrenzen hinaus zu vergrössern.

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