Jubiläen Der Osburg Verlag wird 10

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Wolf-Rüdiger Osburg

Der Osburg Verlag wird in diesem Monat 10 Jahre alt. Im Dezember 2006 unterzeichnete Wolf-Rüdiger Osburg beim Notar die Gründungsurkunde seines eigenen Verlags und ließ die Osburg Verlag GmbH ins Handelsregister eintragen.

Der gebürtige Hamburger, Jahrgang 1956, hat Jura studiert, sich schon immer leidenschaftlich mit historischen Themen beschäftigt und in diesem Bereich selbst Sachbücher veröffentlich. Als Manager für Shell ging er 1997 für einige Jahre nach London und entschied sich dann im Alter von 50 Jahren, seine unternehmerische Erfahrung in das Verlegen von Büchern einzubringen. Mit dem Motto „Menschen und ihre Geschichte“ legte er im Frühjahr 2008 sein erstes Programm vor. Der Orientalist von Pulitzer-Preisträger Tom Reiss avancierte zu einem ersten Erfolgstitel, und noch immer, so Osburg, seien solche „Grenzgänger der Geschichte“ die treibende Kraft und Inspiration in seiner  Programmgestaltung.

Nach sechs Jahren als eigenständiger Verlag trat Osburg 2012 der Hamburger Verlagsgruppe Murmann Publishers bei. Im April 2015 holte Wolf-Rüdiger Osburg seinen Verlag gemeinsam mit einem Geschäftspartner zurück und führt seither den Osburg Verlag wieder selbständig. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich der Hamburger Verlag nach wie vor den Biografien von Menschen, die in Vergessenheit geraten sind und die es wiederzuentdecken gilt. Dies gelang jüngst bei Joachim Ringelnatz von Alexander Kluy wie auch mit Uwe Killings Werk Columbo oder Die Kunst, Peter Falk zu sein, das die Zeitschrift epd film mit dem Prädikat „gut lesbar und vor allem gut recherchiert“ versah.

Zudem bildete das Verlagsprofil im vergangenen Jahrzehnt weitere Facetten heraus: Eine deutliche Affinität zu Skandinavien belegen Autoren wie Roy Jacobsen, Ketil Bjornstad, Tor Even Svanes und Lasse Holm. Mit Ivan Vladislavic gehört die literarische Stimme Südafrikas ebenso ins Osburg-Programm wie Akram Aylisli, der in seiner Heimat Aserbaidschan Repressalien ausgesetzt ist. Weitere belletristische Titel von Autoren wie Jan Kross, Pavel Kohout und Wilhelm Bartsch bestimmen neben historischen Sachbücher mit einer großen Bandbreite an Geschichtsthemen bis hin zur Zeitgeschichte das heutige Profil des Verlages.

Infos: www.osburg-verlag.de

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