"Ein Stück Kulturgeschichte des 'Leselands' DDR" Der Henschel Verlag öffnet sein Archiv

Seinen 75. Geburtstag nimmt der Henschel Verlag in Leipzig zum Anlass, sein Verlagsarchiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit Bildbänden, Künstler-(Auto-)Biografien, Sachbüchern und Ausbildungstiteln zu Theater, Musik, Tanz und Film ist der 1945 in Ostberlin gegründete Verlag ein Forum der darstellenden Künste. Die Buch- und Theaterwissenschaftlerin Franziska Galek hat das 2.451 Akten umfassende Konvolut der Jahre 1945 bis 1989 erschlossen und in die Archivdatenbank der Berliner Akademie der Künste überführt. Das umfangreiche Verlagsarchiv soll so Einblick in ein Stück Kulturgeschichte des „Leselands“ DDR geben. „Seit 75 Jahren bringt der Henschel Verlag den Leserinnen und Lesern die Künste näher. Wer unsere Bücher liest, der hört, sieht, fühlt mehr vom Geschehen auf der Bühne“, erklärt Geschäftsführerin Annika Bach.

Der Eröffnungsabend am 26. Februar in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz mit Jenny Erpenbeck, Franziska Galek, Irina Liebmann, Christoph Links, Konstantin Ulmer u. a. wird  in Dokumenten und Gesprächen Schlaglichter auf die Geschichte des Verlags werfen.

Ab Mitte Februar präsentiert sich auch die Website der Verlagsgruppe E. A. Seemann Henschel neu. „Das Archiv ermöglicht den Zugang zur Vergangenheit unserer Verlagsarbeit, auf der neuen Website präsentieren wir die Gegenwart und Zukunft des Programms auf zeitgemäße Weise. Wir haben uns ein digitales Schaufenster gegeben und in der Auslage finden sich nur herrliche Kunstbücher“, so Annika Bach.

 

 

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