Neuer Literaturpreis aus dem Chiemgau Chiemgauer Marktgemeinde lobt „Grassauer Deichelbohrer“ aus

Mit dem „Grassauer Deichelbohrer“ lobt die Chiemgauer Marktgemeinde 2019 erstmals einen Literaturpreis aus. Verliehen wird er an die drei Gewinner eines Kurzgeschichten-Wettbewerbs, der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und Einsendeschluss ist Ende September.

Gesucht werden die acht besten unveröffentlichten Texte zum Thema NÄHE. Pro AutorIn ist nur eine Einreichung möglich.
Vorgegeben sind höchstens 9000 Zeichen, das entspricht fünf Normseiten von 1800 Anschlägen. Achtung: Geschichten, die länger sind, fallen aus der Wertung!

Mit dem ungewöhnlichen Namen des Preises spielen die Grassauer auf die hölzerne Rohrleitung an, durch die im 19. Jahrhundert flüssige Salzsole von Reichenhall über Traunstein und Grassau bis zur Saline in Rosenheim gepumpt wurde. Diese historische Pipeline bestand aus so genannten Deicheln, der Länge nach durchbohrten und zusammen gefügten Fichtenstämmen. Das Durchbohren der Deicheln war ein anspruchsvolles Handwerk, das Konzentration und Augenmaß verlangte um am Ende den Durchblick zu erreichen. Beim Schreiben ist das Werkzeug zwar ein anderes, doch in die Tiefe sollte es bei diesem „Handwerk“ schon auch gehen. Und weil das Schreiben von Kurzgeschichten durchaus anspruchsvoll ist, sieht man in Grassau den Deichelbohrer als griffiges Symbol und begehrte Trophäe, in der Hoffnung auf möglichst viele Teilnehmer.

Weitere Details zum Preis und zur Ausschreibung hier.

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