Mit 7.500 Euro dotiert Carolin Callies erhält den Gerlinger Lyrikpreis

Carolin Callies (c) Timo Volz

Der zum dritten Mal vergebene Gerlinger Lyrikpreis der Petra Schmidt-Hieber Literaturstiftung geht in diesem Jahr an die Dichterin und Übersetzerin Carolin Callies. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

Die Jury – bestehend aus Michael Braun, Irene Ferchl, Hans Thill, Wolfgang Tischer und Henning Ziebritzki – begründet ihre einstimmige Entscheidung wie folgt: „Die Gedichte von Carolin Callies vergegenwärtigen im leichten Lauf der Assoziationen das Experiment des Wünschens. Sprache, Körper und Natur werden in einer Wunschmaschine zusammen- und auseinandergebracht. Mit den weit ausgreifenden Zeilen entfaltet sich ein sanfter und zugleich doppelbödiger Realismus, der auf scheinbar beiläufige, aber doch poetisch kalkulierte Weise über die Stränge schlägt. Die Jury ist beeindruckt vom überaus originellen Bildprogramm dieser Gedichte und den vielfältigen poetischen Überraschungen, die Leserin und Leser mit ihrem Humor und ihrer Sprach-Lust gefangennehmen.“

Der Förderpreis der Stiftung wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

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