„Eine ungewöhnliche Geschichte aus dem geteilten Deutschland“ Buchpreis „HamburgLesen 2019“ für Kristina Volke

Der mit 5.000 Euro dotierte Buchpreis HamburgLesen geht an Kristina Volke für ihr Buch Heisig malt Schmidt: eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik (Ch. Links Verlag). Die Preisverleihung fand am Freitagabend in der Staatsbibliothek Hamburg statt.

Die Lektüre des Buches von Kristina Volke überrasche immer wieder positiv, denn die Berliner Kunst- und Kulturwissenschaftlerin zeichne hier eine ungewöhnliche, wenn nicht unwahrscheinliche Geschichte aus dem geteilten Deutschland nach, die bisher weitgehend unbekannt bzw. unbeachtet geblieben ist, heißt es in der Begründung der Jury. „Es geht um Helmut Schmidts eigenwillige Entscheidung, sich nach seiner 1982 beendeten Amtszeit für die Kanzlergalerie im Bonner Kanzleramt von dem ostdeutschen Künstler Bernhard Heisig porträtieren zu lassen, wohl wissend, welche Sprengkraft ein solcher Auftrag damals besaß.“

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