SZ steigt mit der SZ-Mediathek in den Online-Buchhandel ein / Mit im Boot: Libri

Eben im Rahmen der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben: Die Süddeutsche Zeitung startet einen eigenen Online-Medienshop – die SZ-Mediathek. Damit schafft sich die SZ nicht nur eine eigene Handelsplattform für ihre Produkte wie die SZ-Bibliothek oder die SZ-Cinemathek (bislang 15.000 Gesamteditionen verkauft, an die 60.000 DVDs wurden in den Handel reinverkauft). Das Angebot wird mit dem Libri-Katalog verknüpft und somit zum Vollsortiment. Alle Bücher werden versandkostenfrei verschickt.

SZ-Leser und andere Kunden können unter www.sz-mediathek.de Bücher, CDs und DVDs erwerben. Unter den Rubriken Lesen, Hören und Sehen findet man nicht nur die entsprechenden Produkte, sondern auch Rezensionen aus der Süddeutschen Zeitung sowie Empfehlungen der Redaktion.

Bestellen kann man derzeit etwa 350.000 verschiedene Medienprodukte: alle rund 300.000 lieferbaren deutschsprachigen Bücher, sowie eine Auswahl von CDs, DVDs und englischen Büchern. Verknüpft mit diesem Gesamtsortiment und online nachlesbar sind alle in den letzten fünf Jahren in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Rezensionen. Die Suche liefert Bücher, Musik und Filme, die in der SZ besprochen wurden, als erste Ergebnisse. Prominent platziert sind die SZ-Cinemathek und SZ-Bibliothek, der Klavier Kaiser oder auch Bücher von SZ-Autoren.

Das Konzept der SZ-Mediathek wurde in der von Klaus Füreder und Dirk Rumberg geleiteten SZ-Abteilung Neue Produkte entwickelt. Realisiert hat die Internet-Plattform der Hamburger E-Business-Dienstleister SinnerSchrader; von dort stammen Design und technologische Plattform der SZ-Mediathek. Die Auslieferung der SZ-Produkte übernimmt der Logistik-Dienstleister wmi Verlagsservice, das übrige Sortiment versendet Libri.

Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlages: „Wir waren die ersten, die auf Zusatzerlöse gesetzt haben, jetzt sind wir die ersten, die eine Strategie umsetzen, um diese auch nachhaltig zu sichern. Weitere hochwertige Produkte nach dem Vorbild von SZ-Bibliothek, Klavier Kaiser und der Cinemathek werden folgen, doch mit unserer Mediathek sind wir jetzt auch langfristig gut aufgestellt und können mit der starken Marke SZ zusätzlichen Umsatz generieren.“

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