Rüdiger Wischenbart über die Konsequenzen von Googles Scan-Projekt

Der aktuelle Streit zwischen Verlagen und Google über das Einscannen von Büchern [mehr…] ist nur der sichtbarste Teil einer umfassenden Neugestaltung, wie wir mit Büchern und mit Wissen umgehen. Nach Webseiten werden nun auch die Buchdeckel virtuell geöffnet. Aber mit welchen Konsequenzen? Und warum geht es dabei um mehr als nur ums Urheberrecht?

„Darüber wissen wir viel zu wenig“, sagte Branchenkenner Rüdiger Wischenbart unlängst in seiner Eröffnungsrede zur Salzburger EU Konferenz mit dem Titel An Expedition to European Digital Cultural Heritage. Denn: „Wir leben in einer Wissensgesellschaft, die nur wenig über sich weiß, über die Umwege und Einbahnstraßen von Übersetzungen in der Globalisierung, über die Konkurrenzen zwischen kleinen und großen Kulturmärkten und Sprachen, und wir erkunden nur selten, woher diese Wissensgesellschaft historisch herkommt. Solche Überlegungen aber sind notwendig, wenn man eine europäische Antwort auf die Herausforderungen durch Google oder Amazon ins Auge fassen will.“

Die Kurzfassung von Wischenbarts Rede “Das Wissen und sein Preis” ist hier nachzulesen: Zur Kurzfassung,

die Langfassung hier: Zur Langfassung

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