Literaturport.de ging mit einer Website-Release-Party online

Zahlreiche Berliner und Brandenburger Autoren waren dabei, als am Freitagabend mit

Ulrich Janetzki und Peter Walther

einer Website-Release-Party am Wannsee literaturport.de, das Berlin-Brandenburger Literaturportal online ging [mehr…]. Die vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB) und dem Brandenburgischen Literaturbüro entwickelte Website bietet eine virtuelle Plattform für die Literatur der Region. Ein Portal habe doch jeder Baustoffhändler, erklärte Ulrich Janetzki den eigenwilligen Namen des Literaturhafens. Aufgenommen wurden bisher rund 4000 Autoren der Literaturgeschichte und der Gegenwart. Letztere steuerten ihre Bibliografie und ihre Vita selbst bei – zum Teil mit Geburtstag und Adresse. Die Seite soll ständig gepflegt werden, laufend kommen weitere Autoren hinzu.

Mehr noch: Der Nutzer kann die Schriftsteller selbst lesen hören – auch aus kommenden Büchern. Günter Grass zum Beispiel liest das 1. Kapitel aus „Beim Häuten der Zwiebel“, ein Buch, das am 1. September bei Steidl erscheint.

literaturport.de liest sich wie eine literarische Wanderkarte: Wer einen der mehr als 900 Orte oder eine Region anklickt findet nicht nur die Dichter, die hier leben und lebten, er kann sich auch über literarische Einrichtungen und Gedenkstätten informieren und lernt Romane kennen, deren Handlung an dem jeweiligen Ort spielt. Literaturpreise und Stipendien werden mit Fristen angegeben, literarische Veranstaltungen in der Region empfohlen.

Ulrich Janetzki vom LCB und Peter Walther, sein Kollege vom Brandenburgischen Literaturbüro haben noch viel vor. Demnächst werden auch Übersetzer eingepflegt und verstärkt Autoren von Kinder- und Jugendbüchern, die derzeit noch unterrepräsentiert sind. Langfristig sollen auch Hörbuch-Downloads angeboten werden. Eine Chance auch für weniger bekannte Autoren und kleine Verlage, so Janetzki.

http://www.literaturport.de/

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