Lesetipp ZEIT über die Arbeitsbedingungen bei Amazon: Findet Amazon genug Arbeitskräfte fürs Weihnachtsgeschäft?

Tägliche Kündigungsfristen und Leiharbeit: Der amerikanische Konzern Amazon weiß das deutsche Recht weidlich zu nutzen – und stößt neuerdings auf ungewohnten Widerstand, berichtet DIE ZEIT.

Die Meldung passt, denn derzeit sind erste Beschäftigte dabei einen Betriebsrat zu gründen [mehr…]. Könnte Amazon Probleme im Weihnachtsgeschäft bekommen? Möglicherweise wird es schwierig, die nötigen Mitarbeiter zusammenzubekommen. Die Arbeitsämter sind jedenfalls vorsichtig bei ihrer Vermittlung geworden. „Bundesweit und im benachbarten Ausland suchen Zeitarbeitsfirmen mindestens 4.000 Mitarbeiter, unter anderem für das Logistikzentrum in Graben bei Augsburg, wo es im vergangenen Jahr noch jede Menge Ärger gab. In ihrer Not wandten sich Amazon-Mitarbeiter sogar an die Kirche. Irgendwann wurde es Erwin Helmer zu bunt. Der Präses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und Leiter der Betriebsseelsorgen verfasste einen offenen Brief an die örtliche Geschäftsführung von Amazon. Es gebe „beunruhigende Berichte von Arbeitnehmern“, ließ er sie darin wissen. Heute sagt er: „Man kann ja verstehen, dass vor Weihnachten viel los ist, aber es ist schon extrem, was die Menschen berichtet haben.“ „Manche hätten sogar monatelang keinen Lohn erhalten“, berichtet die ZEIT in einer ausführlichen Reportage, die jetzt online einzusehen ist.
Erste Kommentare ziehen bereits die richtigen Rückschlüsse: „Nach der Lektüre glaube ich,
ich werde auch weiterhin den lokalen Buchhandel stärken.“

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