Gefälschte BKA-Mails sind mal wieder im Umlauf / Bloß nicht öffnen!

Massenhaft verbreitet sich derzeit eine im Namen des Bundeskriminalamtes BKA verbreitete Virenmail. Der Brief enthält eine Drohung, dass Ermittlungen wegen Raubkopien gegen den Empfänger aufgenommen worden.

Diese Mail ist eine uralte Kamelle: In genau dieser Form kursierte das Schreiben schon einmal Wort für Wort ab November 2005 bis Mitte 2006 und diente der Verbreitung des Virus Sober. Schon damals machte die geschickte Fälschung dem BKA einigen Ärger – und sorgte im Dezember 2005 sogar für einen Lacher: Da stellte sich ein Pädophiler der Polizei, weil er dem Wortlaut der Virenmail glaubte und sich vom BKA überwacht und ertappt fühlte.

Der aktuellen Aussendung können die Fahnder dagegen nichts Positives abgewinnen. Das der E-Mail als Exe-Datei angehängte Virus ist bisher nicht identifiziert und wird auch vom Gros der aktuellen Virenscanner nicht als Schädling erkannt. Ein Klick auf den Anhang aktiviert das Virus – mit bisher nicht erfassten Konsequenzen.

Also: Finger weg!

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