Doppelter Lesetipp WELT: Amazon will bei Streiks auf europäische Logistikzentren ausweichen / FAZ: Über das neue Amazon-Datenbankgeschäft

Nun scheint sich zu bewahrheiten, was Medien bereits spekuliert haben. Amazon bleibt bei den Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di hart, weil es offenbar auf andere Standorte in Europa ausweichen kann und damit Engpässe ausgleichen will, berichtet Die Welt heute in ihrer Ausgabe.

Danach wird eine Unternehmenssprecherin mit den Worten zitiert: „Amazon hat sein europäisches Logistiknetzwerk in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und ist damit in der Lage, seine Kunden in ganz Europa zufriedenzustellen.“ Details wurden nicht genannt. Erst vor kurzen hatte Amazon angekündigt, fünf weitere Standorte in grenznahen Regionen in Polen und Tschechien aufzubauen. Für das kommende Weihnachtsgeschäft sollen 15.000 Arbeiter angeworben und eingesetzt werden, so Die Welt.

Die FAZ hat die Tochter Amazon Web Services (AWS) in Las Vegas besucht und erfahren, wie der Online-Riese das Cloud Computing weiter vorantreiben will und mit neuen Geschäftsmodellen die anderen Riesen wie Google und Yahoo aushebeln will. Dieses Geschäft wird auf derzeit 2,1 Mrd. US-Dollar geschätzt und könnte diese Jahr noch auf 3,8 Mrd. Dollar steigen und habe in Teilen damit bereits die Marktführerschaft erreicht, heißt es. Weder die Handelsplattform noch AWS sei von Prism betroffen gewesen, versichern die Manager Werner Vogels und Andy Jassy im Gespräch mit FAZ vor Ort.

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