München: C. H. Beck-Verlag will Lehmkuhl übernehmen

Einige Insider wussten es schon, in der kommenden Woche sollte es bekannt gegeben werden. Jetzt schon aber ist in München durchgesickert: Wie der Münchner Merkur meldet finden Erwin und Ingwelde Schumacher in der Familie keinen Nachfolger – jetzt ist so gut wie sicher, dass C.H. Beck die Schwabinger Buchhandlung Lehmkuhl an der Leopoldstraße übernimmt.

Der Kaufvertrag wird vorbereitet, ist aber noch nicht unterschrieben.

Die „Lehmkuhle“, wie die literarische Buchhandlung von den meisten Kunden genannt wird, kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Die ersten Bücher fanden dort bereits 1903 ihre Käufer. 1925 übernahm Fritz Lehmkuhl, der Namensgeber, die Leitung. 1935 schließlich stieß Erich Schumacher dazu, der sich bis 1965 verantwortlich zeichnete. Seitdem engagieren sich sein Sohn Erwin und dessen Frau (mehr dazu im BuchMarkt Juni Heft 2005).

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