Kober-Löffler führt neues Libri-JWWS ein

Kober-Löffler, ab morgen neues Mitglied der Thalia Gruppe, führt, wie gerade bekannt wird (obwohl das System schon seit sechs Wochen läuft), für seine fünf Filialen in Mannheim und Ludwigshafen mit ca. 7500 qm Verkaufsfläche das Warenwirtschaftssystem JWWS von Libri ein.

Wie es heißt, war die Entscheidung zur Ablösung der bisher genutzten Eigenentwicklung schon im Vorjahr gefallen.

Kober-Löffler GF AndreasKlingel: „Noch 2003 wurden an allen Standorten die Kassen des Libri-Systems an das alte System angebunden, jetzt war es Zeit für den großen Schnitt“.- Der hat geklappt. Klingel: “ Innerhalb von wenigen Stunden war die Migration in die neue Welt erfolgreich abgeschlossen.“

Frage an ihn: Was hat den Ausschlag für das JWWS gegeben? Klingel: „Für uns war vor allem die Filialanbindung sowie die Abbildung unseres Zentraleinkaufes und des Zentrallagers entscheidend. Durch die moderne Systemarchitektur ist es möglich, den administrative Aufwand absolut minimal zu halten. In den Filialen kann mit ganz schmaler Hardware gearbeitet werden, die Arbeitsgeschwindigkeit ist hervorragend.“

Herzstück sind eine Oracle-Datenbank und eine Java-Applikation. Die Verbindung in die Filialen wird in der Regel über Internet (VPN) hergestellt – bei Kober-Löffler wurde eine vorhandene SiemensFunk-Verbindung genutzt, die das gesamte Unternehmen vernetzt und sekundengenaue Daten liefert. Das zentrale Konzept führt dazu, dass viele Arbeiten, die heute an jedem Standort einzeln anfallen würden, gebündelt in der Zentrale stattfinden: zum Beispiel Disposition, Wareneingang, Datensicherung sowie Installation und Wartung verschiedener Katalogdatenbanken. Für Kober-Löffler besonders wichtig war die Bereitstellung einer sehr schlanken und transparenten Dispositionsabwicklung, über die nur vier Mitarbeiter den gesamten Nachschub (unter Einbindung des Zentrallagers) steuern.

Das JWWS ist das Nachfolgeprodukt zum seit 1995 in über 300 Buchhandlungen erfolgreich eingesetzten Libri-Warenwirtschaftssystem. Neue Stärken sind u.a.:

Mail- oder SMS-Nachrichten für Kunden oder etwa die Einbindung von Katalogen in Beschaffungssysteme von Großkunden. Für Klingel ganz wichtig: „Mit den Möglichkeiten, die uns das JWWS bei der Betreuung und Ansprache von Großkunden zukünftig schaffen kann, sehen wir uns im Wettbewerb ganz vorne. Auch das Angebot zur Anbindung einer Web-Lösung führt zu bisher ungeahnten Optionen der Kundenbindung. “

Kober-Löffler ist damit einer der ersten Filialisten, die das neue JWWS dieses Jahr einsetzen und versteht sich als Pilotkunde. Klingel: „Wir haben keine Angst… weil wir das System auf Herz und Nieren geprüft haben und sind den Schritt erst gegangen sind, als wir uns sicher waren, dass die wesentlichen Betriebsabläufe stabil funktionieren“.

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