Gummersbach: Mayersche beteiligt sich mehrheitlich bei Bücher Osberghaus

Zum 1. Juli diesen Jahres wird sich die Mayersche Buchhandlung mehrheitlich an der Buchhandlung Bücher Osberghaus in Gummersbach beteiligen.

Der Grund für den Übergang an die Gruppe der Mayerschen liegt wie so oft in der Nachfolgeproblematik begründet: Inhaber Ulrich Osberghaus wird im Juli 63 – und seine Kinder haben andere Berufe und wollen nicht selber die Verantwortung für die vor 59 Jahren gegründete Buchhandlung übernehmen.

Osberghaus: „Ich fühle mich jetzt frei, weil ich weiß, dass das Unternehmen in guten Händen ist“. Zwei Jahre wird er noch im Unternehmen arbeiten – was dann wird, „das wird man sehen.“ Seine beiden Weltbild-Läden in Gummersbach und Olpe wird er aber behalten.

Auch für die Mayersche dürfte die Übernahme der rd. 600 qm großen Buchhandlung eine gute Investition sein: Die Buchhandlung ist wirtschaftlich gesund, hat eine führende Position am Ort; Grabenkämpfe mit Thalia etwa sind derzeit nicht zu befürchten. Und Mayersche-Chef Dr. Hartmut Falter bekräftigt: „Wir freuen uns, mit dieser Partnerschaft die Kompetenzen der Mayerschen und die lokale Marktstellung von Osberghaus zur Sicherung des mittelständischen Buchhandels vor Ort zusammen geführt zu haben.“

Falter will alle 12 Mitarbeiter übernehmen – und den Laden, der künftig unter „Mayersche – Bücher Osberghaus “ firmieren wird, noch deutlich zu vergrößern.

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