Noch kein Ende des „Datenkrieges“ in Sicht: „Nicht alle Bedenken ausgeräumt“, damit wieder eBuch-Daten an die GfK fließen können

Vor wenigen Minuten hat die eBuch Genossenschaft dem heutigen Statement der GfK widersprochen, in dem die Blockade der bisherigen Datenlieferungen durch die eBuch bedauert wird. Dieser Darstellung der GfK widersprcht jetzt die eBuch-Genossenschaft. eBuch-Vorstand Michael Pohl macht deutlich:

Es sei vor allem nicht richtig, dass „auf alle Bedenken in einem persönlichen Gespräch … ausführlich eingegangen wurde“ [mehr…]:

„Richtig ist, dass es nach dem erwähnten Spitzengespräch sehr zeit-intensive Bemühungen beider Seiten gab, Vertragsdetails, insbesondere zum Datenschutz und zur Frage des GfK-Rundschreibens an 4000 Buchhändler zu klären. Eine zentrales Thema allerdings, das bei dem o.a. Gespräch mehr als 30 Minuten lang von der eBuch vorgetragen wurde, ist nach wie vor ungeklärt.“

Pohl weiter: „Es geht um eine Glaubwürdigkeitslücke, die durch stark differierende öffentliche Aussagen der GfK entstanden ist. Das Thema wurde auch im nachfolgenden Schriftwechsel von der eBuch angeführt, aber bis heute von der GfK leider ignoriert. Ohne ein plausible Einlassung zu diesem Thema kann der Vorstand der eBuch eine Wiederaufnahme der Datenlieferungen gegenüber den Mitgliedern, denen er Rechenschaft schuldig sind, nicht vertreten, ohne seine eigene Glaubwürdigkeit massiv zu gefährden. Die Aussage, es sei auf alle Bedenken eingegangen worden, ist daher nicht richtig.“

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