Landesverband Baden-Württemberg will selbständig bleiben

Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung, die gestern in den Räumen der Firma Koch, Neff & Volckmar GmbH in Stuttgart stattfand, haben sich die Mitglieder nach einer intensiven Diskussion für die Selbständigkeit entschieden.

DAs wird auch ein Signal für die anderen Landesverbände sein. Anders als etwa NRW (dort plant man eine Fusion mit dem Hauptverband [mehr…]) tendiert etwa in Berlin [mehr…] oder Bayern (wie dessen Vorsitzender Wolf Dieter Eggert am Donnerstag unserer Redaktion noch einmal bekräftigte) für die weitere Eigenständigkeit. Zwei Alternativen standen ihnen zur Auswahl: die Beibehaltung eines selbständigen Landesverbands bei gleichzeitiger Beitragssenkung um 10 Prozent oder die Fusion des Landesverbands mit dem Bundesverband.

Die zum Beschluss vorliegenden Alternativ-Vorschläge waren das Ergebnis aus der Arbeit einer Strukturkommission, die von der Hauptversammlung 2010 eingesetzt worden war, um die Auswirkungen des Strukturwandels auf den Landesverband zu prüfen und Perspektiven der zukünftigen Verbandsorganisation zu erarbeiten. Vorrangiges Ziel der Kommission war, die Belastung der Mitgliedsfirmen durch Börsenvereinsbeiträge zu senken.

Die Abstimmung endete allerdings knapp: Nach der Auffassung der Mitglieder (97 stimmten für die Fusion, 119 dagegen, 2 Enthaltungen) ist ein selbständiger Landesverband am besten geeignet, die Mitglieder- Interessen auf Landesebene zu vertreten. Die Versammlung stimmte daher dem Beschlussantrag des Vorstands zu, der den Erhalt der Selbständigkeit empfohlen hatte. Die Beitragssenkung von 10 Prozent zum 1. Januar 2012 soll bei diesem Modell durch interne Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Landesverbands erreicht werden.

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