Veranstaltungen Berlin: Start der zweiten Ausgabe von viva literatura!

Mit einem Vortrag der russischen Illustratorin Anastassija Archipowa wurde gestern Abend in Berlin die zweite Ausgabe von viva literatura!, einem Festival zu Kinderliteraturen Mittel- und Osteuropas eröffnet. Veranstalter ist der Verein kulturkind.

Anastassija Archipowa und Ulrike Nickel (r.)
Anastassija Archipowa und Ulrike Nickel (r.)

Ulrike Nickel, geschäftsführende Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Gäste im Foyer des Hauptveranstaltungsortes, dem Podewil-Palais im Bezirk Mitte. Die Kinderliteratur Mittel- und Osteuropas sei hierzulande nur wenig bekannt, sagte sie. Dabei gebe es gibt viel zu entdecken. „Unser Ziel ist es, am Beispiel von Literatur und Illustration die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas sichtbar zu machen“, so Ulrike Nickel. Dabei geht es ihr aber nicht nur darum, die Kinderliteratur Mittel- und Osteuropas bekannter zu machen, sondern auch um Begegnung und Austausch: „Wir wollen ergründen, was uns verbindet, obwohl wir so viele Kilometer getrennt voneinander leben.“ Gefördert wird das Festival, das alle zwei Jahre stattfindet, im Wesentlichen von ViVaVostok, einem Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung, und dem Goethe Institut Moskau.

Bis zum 29. November werden die eingeladenen Illustratoren in Workshops und Lesungen mit Berliner Schülerinnen und Schülern arbeiten: Tatia Nadareishvili aus Georgien, Siguté Chlebinskaité aus Litauen, Jan Bajtlik aus Polen, Anna Morgunova aus Russland und das Illustratorenpaar Romana Romanyshyn und Andriy Lesiv aus der Ukraine.

Herzstück des Festivals ist eine Mitmach-Ausstellung, die Barbara Höffer und Aninka Ebert kuratieren. Die Schau im Foyer des Podewil stellt die Arbeit der sechs beteiligten Künstler vor und wird im Laufe des Festivals um die Arbeitsergebnisse aus den Schülerworkshops ergänzt. Ehrengast Anastassija Archipowa brachte es gestern Abend so auf den Punkt: „Für die Kinder ist die Begegnung mit den Künstlern eine unvergessliche Erfahrung“, sagte sie. Für die jungen Menschen sei es ein besonderes Erlebnis zu sehen wie die Illustratoren arbeiten und zusammen mit ihnen zu malen. „Das Festival ist aber auch ein Gewinn für die Künstler, denn es ist bereichernd den Fragen der Kinder zuzuhören und ihre unterschiedlichen Reaktionen zu erleben.“

Weitere Informationen: http://www.viva-literatura.com

ml

 

 

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