„Wirkungsvolles und fruchtbares Format“ Berlin: Pressebörse der unabhängigen österreichischen Verlage

Die Veranstaltung hat inzwischen Tradition: Im Rahmen einer Pressebörse stellten sich gestern Abend wieder Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Privatverlage in der Österreichischen Botschaft in Berlin-Tiergarten vor.

Anregende Gespräche in der Botschaft

Zahlreiche Buchhändlerinnen und Buchhändler sowie Medienvertreter nutzten die Gelegenheit, im Gespräch mit Verlegern und Pressesprechern einen Überblick über die Verlagsszene zu gewinnen und sich aus erster Hand über die Herbstprogramme zu informieren. Vertreten waren: Bibliothek der Provinz, Braumüller, Czernin, Droschl, Edition Korrespondenzen, Folio, Haymon, Jung und Jung, Luftschacht, Otto Müller, Passagen, Picus und Promedia.

Die österreichische Literatur genieße in Deutschland einen hervorragenden Ruf, betonte Botschafter Dr. Peter Huber in seiner Begrüßung. Gerne unterstütze er die Privatverlage indem er die Botschaftsräume für die Pressebörse und das anschließende Sommerfest zur Verfügung stelle. „Dieses Format hat sich als wirkungsvoll und fruchtbar im Austausch etabliert“, sagte er.

Botschafter Dr. Peter Huber und Alexander Potyka (l.)

Zu erzählen, welche Schätze die unabhängigen österreichischen Verlage im Programm haben, hieße an diesem Abend Eulen nach Athen zu tragen, denn die meisten Gäste wüssten, was sie erwartet, betonte Picus-Verleger Alexander Potyka, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, und ging auf die aktuelle Lage ein. „Wir leben in Zeiten, die Ungewissheiten mit sich bringen. Viele Menschen fühlen sich überfordert und suchen eine Orientierungshilfe.“ Dessen sollten sich der Buchhandel und auch die Presse bewusst sein. „Ihre Aufgabe ist es Orientierung zu schaffen“, so Potyka. „Trauen Sie sich, Ihren Kunden beziehungsweise Ihren Lesern etwas zuzumuten, von dem sie nicht dachten, dass sie es brauchen!“

Mit der Aufforderung „Vergessen Sie das österreichische Buch nicht!“ eröffnete der Botschafter anschließend das Sommerfest im Garten der Botschaft, wo die Gäste ihre anregenden Gespräche mit den Verlagsvertretern bis spät in den Abend fortsetzten.

ml

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